Im Jahr 2005 war ich fast 1000 km auf dem Jakobsweg in Spanien
unterwegs.Im Januar 2006 kam eines Nachts der Gedanke,
ich könnte doch einmal einen Marathon laufen. Irgend eine sportliche
Betätigung gegen meine Depressionen war gefunden.
Das Training begann gleich Mitte Januar 2006. Trainiert
habe ich im Stadion in Schorndorf auf der 400 m - Bahn. Der große Vorteil
war ich konnte aufhören wann ich wollte und musste nicht noch groß zurück
laufen. Das war allerdings auch ein kleiner Nachteil. Der kleine Mann im Ohr
raunte schon nach wenigen Runden, jetzt ist aber genug.
Ehrlich gesagt war das am Anfang schon nach einer Runde
der Fall. Laufen ist doch etwas ganz anderes wie pilgern. Ok - der Rucksack
ist weggefallen! Für mich war das joggen aber doch schwerer.
Im Sommer 2006 war es dann soweit. Die Teilnahme am
Stuttgarter Halbmarathon! Ich bin gut durchgekommen!
Weitere Halbmarathons sollten nun folgen. Ich bin in den
Jahren 2006 und 2007 in Karlsruhe, Großbottwar, Tübingen und dann auch noch
irgendwann in Palma Halbmarathon gelaufen. Auch der Sylvesterlauf in
Bietigheim war dabei.
Allerdings habe ich meinen anfänglichen Gedanken an einen
ganzen Marathon relativ schnell begraben. Das war und ist mir dann doch zu
viel!
Was passierte da beim laufen?
Bei mir konnte ich feststellen, dass ich beim Laufen
meine Gedanken gut sortieren konnte. Manche negativen Gedanken sind während
des Laufens verschwunden. Die körperliche Fitness hat relativ zum Training
zugenommen. Und die innere Zufriedenheit und das Selbstbewusstsein ebenso.
Ach ja, mir kam es schon damals nie darauf an,
tatsächlich einen Halbmarathon zu laufen. Das ergab sich dann so nach und
nach! Alles kam mit den ersten Schritten.
Fangen Sie auch an zu laufen ?! ?! ?!
Bei mir hat das Training (Stand November 2011)
erneut begonnen!
Wir sehen uns 2012 in Stuttgart beim Stuttgarter Zeitungslauf
(Halbmarathon)!