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Depression

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Depressionen in Europa

Obwohl Depressionen gut therapierbar sind, werden noch ca. 50% aller schweren Depressionen nicht behandelt. Die WHO empfiehlt allen, die glauben, sie könnten an einer Depression leiden, eine Beratungsstelle aufzusuchen, und sie ermahnt alle Ärzte, auf Symptome ihrer Patienten zu achten. Der 10. Oktober ist der Welttag für psychische Gesundheit.

Depressionen fordern die Gesundheitssysteme in der Europäischen Region der WHO heraus. Hohe persönliche, soziale und ökonomische Kosten und der (trotz kostengünstiger wirksamer Therapieoptionen) große Anteil unbehandelter Menschen zeigt, dass die Bewältigung dieser Herausforderung zugleich notwendig und möglich ist.

Depression erkennen – Hilfe suchen und annehmen
Der Welttag für psychische Gesundheit am 10. Oktober 2012 ist dem Thema Depressionen und damit der weltweit führenden Ursache für Behinderungen gewidmet. Obwohl mindestens 350 Millionen Menschen mit Depressionen leben, wollen viele von ihnen dies nicht zugeben. Immer noch wird damit ein Gefühl der Scham und der persönlichen Unzulänglichkeit verbunden. Diese Menschen leiden an ihrem Arbeitsplatz und sind dort unfähig ihre volle Leistung zu erbringen oder werden für oft längere Zeiträume krankgeschrieben.

Depressive zögern manchmal Hilfe aufzusuchen, obwohl wirksame Behandlungen verfügbar sind. Daher leiden sie unnötig, werden ihre Angehörigen schwer belastet und hat die Gesellschaft durch Produktivitätsverluste hohe Kosten zu tragen.

Depressionen: wichtigster Einzelfaktor für psychische Gesundheitsprobleme in Europa
Jeder Siebte leidet im Laufe des Lebens an schweren Stimmungsstörungen. Jedes Jahr erleiden ca. 7% der Bevölkerung eine schwere Depression. Rechnet man Angstzustände und leichtere Formen der Depression hinzu, beträgt die Zahl 25%.

Depressionen sind der häufigste Grund für lange Fehlzeiten und Behinderungen
Psychische Störungen machen 20% der Krankheitslast in der Europäischen Region aus und innerhalb der Europäischen Union (EU) sogar 26%. Depressionen sind die Ursache für 15% aller Tage verantwortlich, die mit Behinderungen erlebt werden. Einige Länder, etwa Dänemark und die Niederlande, geben an, dass bis zu 50% der langen Fehlzeiten und der für Behinderungen aufgewandten Mittel auf psychische Störungen und hier in erster Linie auf Depressionen zurückzuführen sind.

Depressionen begünstigen nichtübertragbare Krankheiten
Depressionen können zu Bluthochdruck, Herzinfarkt, Schlaganfall und einigen Untersuchungen zufolge wahrscheinlich auch zu Krebs führen. Umgekehrt können Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs und Diabetes auch einen Anstieg der Depressionen verursachen. Die Kombination aus nichtübertragbaren Krankheiten und Risikofaktoren ist verknüpft mit einer Zunahme der Leiden und der Todesfälle.

Depressionen sind weit verbreitet und werden doch übersehen
Depressionen liegen bei ca. 25% aller Besucher einer Arztpraxis vor, doch fallen sie dem Gesundheitspersonal oft nicht auf.

Ca. 50% der Menschen mit Depressionen erhalten keinerlei Form der Behandlung, was an einer Kombination aus Vermeidungsverhalten aufgrund von Scham und Leugnung, fehlenden Angeboten und/oder der Unfähigkeit des Personals liegen kann, das Problem zu erkennen.

Wirksame Behandlung von Depressionen
Die Verordnung von Antidepressiva ist weit verbreitet: Ca. 10% der Erwachsenenbevölkerung nimmt im Laufe eines Jahres Antidepressiva ein. Psychotherapien haben sich als ebenso wirksam erwiesen und insbesondere die kognitive Verhaltenstherapie ist sehr gefragt. Gut ausgewertete Interventionen sind zunehmend auch über das Internet zugänglich und ermöglichen einen Ansatz zur Selbsthilfe.

Die psychosozialen Dienste stehen vor der Herausforderung, durch einen kompetenten Mitarbeiterstab wirksame Interventionen weithin verfügbar zu machen. Die Menschen benötigen ein Gefühl der Sicherheit, wenn sie psychosoziale Einrichtungen aufsuchen, und sie müssen darauf vertrauen können, dass sie dort mit Respekt behandelt und wirksam therapiert werden.

Depressionen in Europa: Fakten und Zahlen

  • Ca. 25% der Bevölkerung erleben in einem Jahr Depressions- oder Angstzustände.
  • Neuropsychiatrische Störungen machen 19,5% der Krankheitslast in der Europäischen Region aus und innerhalb der Europäischen Union (EU) sogar 26%.
  • Diese Störungen stehen für 40% der mit Behinderungen verbrachten Lebensjahre und unter ihnen sind Depressionen die wichtigste Ursache.
  • Bis zu 50% längerer Fehlzeiten treten aufgrund von Depressionen bzw. Angstzuständen auf.
  • Über 50% der schweren Depressionen werden nicht behandelt.
  • Die durch Stimmungsstörungen und Angstzustände in der EU verursachten Kosten werden mit 170 Mrd. € pro Jahr veranschlagt.

Quelle: Homepage der WHO

Faktenblatt – Psychische Gesundheit

>> pdf <<

Quelle: Homepage der WHO

 
 

Depressionen in Deutschland

Einige Zahlen und Fakten: (Auszug aus Broschüre Bundesministerium für Bildung und Forschung):

Mindestens vier Millionen Menschen, so neueste Schätzungen, leiden in Deutschland an depressiven Störungen. Diese gehören weltweit sowohl zu den häufigsten, als auch zu den am meisten unterschätzten Erkrankungen.

Jede unbehandelte Depression ist eine schwere, lebensbedrohliche Erkrankung: 15 Prozent aller Patienten mit schweren Depressionen vergällt die anhaltende Schwermut derart das Leben, dass sie nur noch in Selbstmord einen Ausweg aus der Düsternis ihres Seins sehen. Nach Angaben des statistischen Bundesamtes begehen hierzulande jährlich mehr als 12.000 Menschen Selbstmord; die Experten gehen davon aus, dass 40 bis 50 Prozent dieser Suizide von nicht diagnostizierten oder nicht richtig behandelten depressiven Patienten verübt werden. Um ein vielfaches höher ist die Anzahl der vereitelten Selbstmorde. Mehr als die Hälfte der an einer Depression Erkrankten versucht mindestens einmal im Leben, sich umzubringen.

Depressionen beeinträchtigen die Lebensqualität und die soziale, körperliche und geistige Leistungsfähigkeit in einer fundamentaleren Weise als chronische körperliche Erkrankungen wie Bluthochdruck, die Zuckerkrankheit, Arthritis oder Rückenschmerzen.

 

Nach Schätzung der Weltbank verursachen unter den psychischen Störungen depressive Erkrankungen die höchsten Gesundheitskosten.

   

In Deutschland liegen die Kosten in Folge depressionsbedingter Frühberentungen bei 1,5 Milliarden Euro jährlich. An Arbeitsunfähigkeit werden nach Angaben des Bundesministeriums für Gesundheit pro Jahr etwa elf Millionen Tage durch über 300.000 depressive Erkrankungsfälle verursacht.

   

In der Altersgruppe der 15 bis 35-Jährigen steht der Suizid als Folge einer Depression nach den Unfällen an zweiter Stelle der Todesursachen.

   

In der Altersgruppe der 15 bis 35-Jährigen steht der Suizid als Folge einer Depression nach den Unfällen an zweiter Stelle der Todesursachen.

   

Mehr als 12000 Menschen begehen hierzulande jährlich Selbstmord. 40 bis 50 Prozent von ihnen sind Depressionspatienten

   

Bei mehr als 50 Prozent der Patienten wird die depressive Erkrankung und damit auch die Selbstmordgefährdung nicht erkannt.

   

Auch bei korrekter Diagnosestellung wird mehr als die Hälfte der Patienten nicht richtig behandelt (zu kurze Behandlungsdauer, zu niedrige Dosierung, Verordnen von Substanzen ohne antidepressiven Wirksamkeitsnachweis).

   

 

Über 20 Prozent der über 65-Jährigen leiden an einer behandlungsbedürftigen Depression. Schätzungsweise 80 Prozent der depressiven Senioren werden trotz viel versprechender Heilungsaussichten nicht oder nur unzureichend behandelt.

   

Trotz intensiver Forschung ist die Ursache der Depression noch immer ungeklärt.

   
- 1 -
 
Aus "Gesundheitsberichterstattung des Bundes 2010" - Heft 51 - Depressive Erkrankungen

Punkt 9 Perspektive

Depressive Störungen gehören zu den Erkrankungen, für die in allen Bereichen der Prävention, Früherkennung, Therapie und Rehabilitation markante Defizite festzustellen sind. Darüber hinaus wird eine Sensibilisierung des medizinischen Versorgungssystems, der Öffentlichkeit und der Angehörigen für dieses allein von seiner Größenordnung bedeutsamen Krankheitsbildes gefordert.

Die Entstigmatisierung der psychischen bzw. depressiven Erkrankung in der Bevölkerung und innerhalb von Versorgungssystemen kann durch breit angelegte sachliche Aufklärungs- und Informationskampagnen erfolgen.

Im Zusammenhang mit depressiven Erkrankungen werden vor allem eine zunehmend verbesserte und frühzeitigere Diagnostik sowie die bessere Abrechenbarkeit u. a. von Gesprächsleistungen für vordringlich gehalten.

Es gilt, depressionsgefährdete Personen, bzw. Personen, die einem erhöhten Rückfallrisiko unterliegen, frühzeitig zu identifizieren und ihnen geeignete therapeutische Maßnahmen anzubieten. Förderlich ist dabei auch der Ausbau der Aus-, Fort- und Weiterbildung im Bereich psychiatrisch und psychosomatischer Erkrankungen sowie in allen somatischen Fachgebieten.

ff.

Den gesamten "Gesundheitsberichterstattung des Bundes - Heft 51 - depressive Erkrankungen" erhalten Sie gerne auf Anfrage - bitte per E - Mail.

 
 

Siehe auch Sonderseiten Depression und auf dieser Homepage: >> <<   (anklicken)

 
 

Wichtige Informationen finden Sie auch hier:

  

 

   

     
Stiftung Deutsche Depressionshilfe Kompetenznetz Depression Initiative von Betroffenen für Betroffen

Online Forum der Stiftung Deutsche Depressionshilfe

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>> Flyer zum Forum <<

 
   
 

  
  
 

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 Informationen zu Depressionen

     

Stand: 01.01.2017

 

Stand: 01.01.2017

 
 
   
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