HOME
2016

Zur Person

Challenge

Das Foto

Der Plan

Depression

Selbsthilfe

 

2016

Entwicklung

 

    
 

Projekt

Person 1. Hj.

Person 2. Hj.

Training

 
*** NEWS *** Hier immer die aktuelle Entwicklung ***  NEWS ***

Förderer +

Spender

Medien

Grußworte

Gästebuch

Konto

Spenden 

  
Dann war da...
noch!
 

Erzähl mir...

Download

und

Clefferle

(Anklicken)
 

Earth

 

 
10 gute Gründe für den Besuch einer Selbsthilfegruppe
 
- 1 -
Gleiche Krankheit
 
- 2 -
Rückfallprophylaxe
 
- 3 -
Ich bin nicht allein
 
- 4 -
Experten in eigener Sache
 
- 5 -
Selbsthilfe macht stark
 
- 6 -
Bessere Aussichten
 
- 7 -
Ich muss nicht!
- 8 -
Selbsthilfe ist überall
 
- 9 -
Es bleibt vertraulich
 
- 10 -
. . .ist auch für Angehörige da
 
 

Selbsthilfe

" Challenge "

 
  
  

Die Selbsthilfe hat sich in den letzten Jahrzehnten als weitere, wichtige Säule im Gesundheitswesen entwickelt. Sie hat sich als unabhängiges Netzwerk für Information, Kommunikation und Beratung zur Steigerung der Lebensqualität längst fest etabliert.

Selbsthilfe will weder Medizin noch Therapie ersetzen, sondern diese wirkungsvoll ergänzen.

Das Bewusstsein, nicht mit den eigenen Problemen alleingelassen zu sein, ist für viele Menschen ein sehr wichtiger Schritt in der Bewältigung einer Krankheit oder Behinderung.

Hinter Selbsthilfegruppen stehen Menschen mit gleichem Krankheitsbild, gleicher Behinderung, Sorgen und Nöten. Mit ihren persönlichen Erfahrungen und ihrem Wissen helfen sie sich wechselseitig in der Gruppe und schöpfen daraus gemeinsam mit ihren Angehörigen Kraft, um ihr Leben bestmöglich zu gestalten.

. . .

 

Quelle: Broschüre - Selbsthilfegruppen Ostwürttemberg 2015  - Vorwort des Geschäftsführers der AOK - Die Gesundheitskasse Ostwürttemberg

  
  
Hinweis: Bei Selbsthilfe Depression ist nicht gemeint sich bei einer Depression selber zu helfen. Gemeint ist, ob eine Selbsthilfegruppe in diesem Bereich möglich ist.
 
 
Depression – Rolle der Selbsthilfegruppen
Selbsthilfegruppen bieten Menschen, die unter Depressionen leiden, in einem besonderen Maße Hilfe und Unterstützung.

Der Austausch mit anderen Betroffenen ist entlastend.

Die Menschen erfahren, dass sie mit ihrer Krankheit, die oft in der Gesellschaft tabuisiert wird, nicht allein sind. Betroffene können sich auch ein Stück weit gegenseitig Halt und Unterstützung geben.

Darüber hinaus bietet die Selbsthilfegruppe die Chance, gemeinsam aktiv zu sein.

Gerade für depressive Menschen, die unter Antriebslosigkeit leiden, ist dies ein Schritt hin zur Überwindung einer depressiven Episode.

Selbsthilfegruppen sind auch eine wichtige Informationsbörse und bieten Patienten die Chance, sich besser über ihre Erkrankung und die Behandlungsmöglichkeiten zu informieren.

Es liegt in der Natur der Krankheit, dass Patienten, die sich in der Phase einer schweren Depression befinden, kaum motiviert werden können, sich einer Selbsthilfegruppe anzuschließen.

Diese Gruppen sind deshalb vorrangig geeignet für Menschen in der Früh- oder Endphase einer Depression sowie für Patienten, die unter wiederkehrenden Depressionen leiden und sich gerade in einer beschwerdefreien Periode befinden.

 
 

Wie ist der Stand der Selbsthilfe Depressionen in Deutschland?
Gesicherte Zahlen zu dieser Frage gibt es derzeit nur für Baden-Württemberg. Dort gibt es laut einer Umfrage bei den Kontaktstellen für Selbsthilfegruppen gerade einmal 23 Gruppen zum Thema Depressionen und 30 Gruppen zum Thema Ängste.

Als Vergleichzahl soll der Rems-Murr-Kreis (nahe Stuttgart) dienen. Dort sind aufgrund Privatinitiative innerhalb von zwei Jahren zehn Selbsthilfegruppen Depressionen / Ängste entstanden. Hochgerechnet an den Einwohnerzahlen fehlen somit ca. 220 – 250 Gruppen in Baden-Württemberg. Es ist davon auszugehen, dass es in anderen Bundesländern nicht anders ist. Dass die bestehenden Gruppen nicht einmal miteinander vernetzt sind, macht die ganze Angelegenheit noch trauriger.

 
 
Selbsthilfe bei Depressionen und Ängsten - Unterschiede
Auf die Gründe für Depressionen und Ängste soll hier nicht näher eingegangen werden. Allerdings, wie alleine sich Menschen mit Depressionen und Ängsten fühlen, können nur Personen ermessen, die ähnliches durchgemacht haben. So sind diese Ausführungen hier das Ergebnis eigener gemachter Erfahrungen.

Ich behaupte: „Es ist ein großer Unterschied zwischen Selbsthilfegruppen (egal in welchem Bereich) und einer Gruppe Depressionen.“ Stimmt das? Gibt es eine Möglichkeit der Änderung?

Was sind das für Unterschiede?
Warum ist das so / könnte das so sein?
Der Hauptunterschied ergibt sich schon aus der Erklärung der Krankheit.
Eine Depression (v. lat. depressio „Niederdrücken“), in der Psychologie und der Medizin meist als depressive Episode bezeichnet, ist eine psychische Störung, die durch die Hauptsymptome

  • gedrückte Stimmung
  • gehemmter Antrieb
  • Interesselosigkeit und Freudlosigkeit
  • ein gestörtes Selbstwertgefühl und eine Abschwächung der Fremdwertgefühle (Verlust von Interesse/Zuneigung für früher wichtige Tätigkeiten oder Bezugspersonen
  • Schwund der emotionalen Resonanzfähigkeit, wobei sich der Patient seiner fehlenden Fremdwertgefühle schmerzhaft bewusst wird – von Betroffenen als Gefühl der Gefühllosigkeit bezeichnet) gekennzeichnet ist.
 
 
Gründung einer Selbsthilfegruppe
Gründung einer Selbsthilfegruppe erfolgt von Betroffenen für Betroffene. Leider ist es nun in der Regel so, dass nach einer Behandlung – ob stationär oder ambulant – der Patient sich wieder in sein „normales“ Umfeld zurückzieht und keine Zeit, kein Interesse und auch häufig nicht die Kraft für die Gründung einer Selbsthilfegruppe hat. Häufig steckt der Patient noch immer in einer Berg- und Talfahrt. Häufig ist der Patient auch nach einem stationären Aufenthalt noch nicht so gefestigt und hat genug mit sich selber zu tun. Man könnte jetzt meinen, es könnte jemand nicht Betroffenes eine Gruppe gründen. Das ist aber aufgrund des häufigen Nichtverstehens der Krankheit leider nicht möglich.

Gruppenmitglieder
Das Krankheitsbild Depressionen trifft natürlich auch diejenigen, die Interesse an einer Selbsthilfegruppe bekundet haben. Auch hier müssen erst einmal Hemmnisse die häufig in einem selber liegen überwunden werden. Bei den gegründeten Gruppen haben sich auch Personen gemeldet, die dann aber doch nicht erschienen sind. Die Gruppenmitglieder haben einen recht unterschiedlichen Stand. Die Gründe für die Depression können sehr vielschichtig sein. Das macht es zusätzlich schwierig. Nun hat sich jemand einmal durchgerungen zu einer Selbsthilfegruppe Depressionen zu gehen. Nach einigen Wochen fühlt sich derjenige von der Psyche wieder stärker und meint die Gruppe nicht mehr zu benötigen. Er bleibt der Gruppe fern. Hier sehe ich eine große Gefahr für den Bestand einer Selbsthilfegruppe Depressionen.

Gruppenarbeit
Die Gruppenarbeit in einer Selbsthilfegruppe Depressionen ist sicher ebenfalls schwieriger, da die Depression eine latente Ungeduld mit sich bringen kann. Des Weiteren sind die Teilnehmer sicherlich sensibler auf Dinge, Worte, Gesten oder was auch immer. Gruppenmitglieder bleiben womöglich auch mal schneller einem Termin fern. Nicht weil sie nicht wollen – nein weil sie einfach nicht können (Antriebslosigkeit). Das hat natürlich Auswirkungen auf die Gruppe und das sollten sich die Teilnehmer auch zugestehen. 

 
 
Aufgrund dieser Unterschiede ist eine Vernetzung bestehender Gruppen notwendig um auch voneinander zu profitieren.

"Gründen Sie eine Gruppe!"

Wenn Sie Hilfe und Unterstützung benötigen nehme Sie bitte Kontakt auf! In den vergangenen sechs Jahren habe ich mehr als 25 Selbsthilfegruppen in mehreren Landkreisen gegründet.

Mehr dazu finden Sie auf der Homepage von:

 

Hinweis:

Auf der Homepage können Sie auch einen Leitfaden:

Gründung einer Selbsthilfegruppe Depression

anfordern - siehe auch unten.

Bei der Gründung und vor allem den ersten Gruppentreffen ist doch einiges zu beachten.

Weitere Unterstützung bekommen Sie auch immer von der für den Ort / Landkreis zuständigen Selbsthilfekontaktstelle.

Das "Rad" muss also auf keinen Fall neu erfunden werden!

Daher noch einmal:

"Gründen Sie eine Gruppe!

 
 

Leitfaden als Hilfe

 

Leitfaden Gründung und Leitung Selbsthilfegruppe

Leitfaden Themen
Selbsthilfegruppe

   Inhalt: 

   Inhalt: 

  
Themen in einer Selbsthilfegruppe Depression / Angsterkrankung (Auszug)
  

          Gruppe 1

          Gruppe 2

Flyer: vorne  

Flyer: hinten 

Übersicht - geplante Themen (beide Gruppen) als   

Hinweis: New Balance sind die beiden (Stand 2015) von mir geleiteten Selbsthilfegruppen

 
 
Themen 2016 (zwei Gruppen - gerade und ungerade Gruppe!
 
Geduld

01.02.1016 vorgesehen = "Was mir gut gut!"
25.01.2016 vorgesehen =  Achtsamkeit?

18.01.2016

Nein - Sagen!
Beim Thema stellen wir fest, dass NEIN viel fassettenreicher ist, wie wir dachten

11.01.2016

Partnerschaft
Trennung / Zusammenleben / kein Partner

04.01.2016

Tod
wurde nach der Blitzrunde zum Thema gemacht!
Von den Teilnehmern wird die weitere Auswahl von Themen besprochen / ausgewählt.
 

Lesen Sie auch das Interview von Clefferle:

Thema Nachhaltigkeit

> > hier < <

  
Hinweis: Leider wird der von mir gegründete Verein Balance e.V. von den jetzt Verantwortlichen aufgelöst. Mitgliederversammlung im Oktober 2015.
 
   
 

  
  
 

Web Banner - Stiftung Deutsche Depressionshilfe

 

 Informationen zu Depressionen

     

Stand: 01.01.2016

 

Stand: 01.01.2016

 
 
   
Impressum     Kontakt      Haftungsausschluss                                                                  © 2016 Günter Schallenmüller                                                          K.s.KLi ceess™  WebHosting