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Entwickelt sich
die Krankheit Depression immer mehr zu einer Volkskrankheit?
Nein!
Die Krankheit Depression ist
schon eine Volkskrankheit!
Einige Zahlen und Fakten: (Auszug aus Broschüre
Bundesministerium für Bildung und Forschung):
Mindestens vier Millionen Menschen, so neueste
Schätzungen, leiden in Deutschland an depressiven Störungen. Diese gehören
weltweit sowohl zu den häufigsten, als auch zu den am meisten unterschätzten
Erkrankungen.
Jede unbehandelte Depression ist eine schwere, lebensbedrohliche Erkrankung:
15 Prozent aller Patienten mit schweren Depressionen vergällt die anhaltende
Schwermut derart das Leben, dass sie nur noch in Selbstmord einen Ausweg aus
der Düsternis ihres Seins sehen. Nach Angaben des statistischen Bundesamtes
begehen hierzulande jährlich mehr als 12.000 Menschen Selbstmord; die
Experten gehen davon aus, dass 40 bis 50 Prozent dieser Suizide von nicht
diagnostizierten oder nicht richtig behandelten depressiven Patienten verübt
werden. Um ein vielfaches höher ist die Anzahl der vereitelten Selbstmorde.
Mehr als die Hälfte der an einer Depression Erkrankten versucht mindestens
einmal im Leben, sich umzubringen.
- Depressionen beeinträchtigen die Lebensqualität
und die soziale, körperliche und geistige Leistungsfähigkeit in einer
fundamentaleren Weise als chronische körperliche Erkrankungen wie
Bluthochdruck, die Zuckerkrankheit, Arthritis oder Rückenschmerzen.
- Nach Schätzung der Weltbank verursachen unter
den psychischen Störungen depressive Erkrankungen die höchsten
Gesundheitskosten.
- In Deutschland liegen die Kosten in Folge
depressionsbedingter Frühberentungen bei 1,5 Milliarden Euro jährlich. An
Arbeitsunfähigkeit werden nach Angaben des Bundesministeriums für
Gesundheit pro Jahr etwa elf Millionen Tage durch über 300.000 depressive
Erkrankungsfälle verursacht.
- In der Altersgruppe der 15 bis 35-Jährigen steht
der Suizid als Folge einer Depression nach den Unfällen an zweiter Stelle
der Todesursachen.
Mehr als 12000 Menschen begehen hierzulande
jährlich Selbstmord. 40 bis 50 Prozent von ihnen sind
Depressionspatienten.
- Bei mehr als 50 Prozent der Patienten wird die
depressive Erkrankung und damit auch die Selbstmordgefährdung nicht
erkannt.
- Auch bei korrekter Diagnosestellung wird mehr als die Hälfte der
Patienten nicht richtig behandelt (zu kurze Beh
andlungsdauer,
zu niedrige Dosierung, Verordnen von Substanzen ohne antidepressiven
Wirksamkeitsnachweis).
- Über 20 Prozent der über 65-Jährigen leiden an
einer behandlungsbedürftigen Depression. Schätzungsweise 80 Prozent der
depressiven Senioren werden trotz viel versprechender Heilungsaussichten
nicht oder nur unzureichend behandelt.
- Trotz intensiver Forschung ist die Ursache der
Depression noch immer ungeklärt.
Weiter soll hier auf Informationen zu Depression
nicht eingegangen werden.
Wichtige Informationen dazu finden Sie unter
anderem hier:

Stiftung Deutsche Depressionshilfe
Kompetenznetz Depression
Initiative von Betroffenen für Betroffen
Auf der Homepage von New Balance werden
alle mir bekannten Selbsthilfegruppen im Bereich Depressionen
aufgeführt.
Ein weiterer wesentlicher und wichtiger
Bestandteil der Homepage ist die Gestaltung eines Gruppenabends.
Themenarbeit! Welche - vor allem auch
positiven Themen - Erfahrungen aus sechs Jahren
Selbsthilfearbeit!
Aber es lohnt sich auf jeden Fall
einmal rein zu schauen!
Persönlicher Hinweis
. . . im Juni 2011 wäre
ich beinahe dabei gewesen. . .
Depression und Suizidalität (Quelle: Homepage Stiftung Deutsche
Depressionshilfe)
Der mit Depressionen einhergehende hohe Leidensdruck
dokumentiert sich eindeutig darin, dass die große Mehrheit der
jährlich 10.000 Suizide und ca. 150.000 Suizidversuche in
Deutschland auf dem Boden einer nicht optimal behandelten
Depression erfolgen. Die bei depressiv Erkrankten deutlich
erhöhte Mortalität ergibt sich zusätzlich durch in den letzten
Jahrzehnten nachgewiesene massive negative Einflüsse auf andere
Erkrankungen, wie Herzerkrankungen oder Diabetes mellitus.
Depression ist eine lebensbedrohliche Krankheit.
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