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Aktuelle Berichte siehe unter Entwicklung!

 
 
 
 
 
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Ein Ziel 2012

 

 

 

 

 

 

 

 
 
 
 
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Berichte Person

"Leben!"

 

 

  

   

   

 

Unter Berichte der Woche
finden Sie im Jahr 2012 Berichte wie es mir erging. Ich möchte damit vermeiden, dass der Eindruck entsteht, dass es bei mir immer gut ist. Auch ich werde meine Tiefs bekommen. Tiefs mit unterschiedlicher Tiefe. Wir werden sehen .

zum letzten

 

Eintrag
hier

 Dezember  Januar Februar März April Mai Juni
2 0 1 1 2 0 1 2 2 0 1 2 2 0 1 2 2 0 1 2 2 0 1 2 2 0 1 2
   
November Zum Einstieg
  Nachdem Mitte November klar war, dass ich das Projekt auch im Jahr 2012 weiterführen werde, habe ich jemanden gebeten, sich über den Untertitel, sprich das Wort Leben Gedanken zu machen.

Als ich das Ergebnis vorliegen hatte, habe ich mich sehr gefreut. Vor allem weil es mir persönlich ebenfalls weiter hilft.

Das ist der Grund, warum es zu Beginn von mir aufgeführt wird:

Eine Geschichte über das Leben, ähnlich wie die des Löwenzahns.

Das Leben ist herrlich

Ein Mann klagt einem erfahren Rabbi sein Leid: «Mein Leben ist nicht mehr erträglich. Wir wohnen mit sechs Personen in einem Raum. Ich halte die Enge und den Lärm nicht mehr aus. Was soll ich nur machen?» Der Rabbi überlegte und riet ihm dann: «Nimm deinen Ziegenbock noch mit in euer Zimmer!» Der Mann erhob verwundert seine Einwände gegen den Vorschlag. Doch der Rabbi beharrte auf seinem Rat:

«Tu, was ich dir gesagt habe, und komm nach einer Woche wieder!»

Nach einer Woche kam der Mann zum Rabbi. Er war vollkommen entnervt und total am Ende. «Wir können es nicht mehr aushalten. Der Ziegenbock stinkt fürchterlich. Die Tage sind eine einzige Qual, die Nächte schlimm und schlaflos.» Der Rabbi sagte nur: «Geh nach Hause und stell den Ziegenbock wieder in den Stall. Dann komm nach einer Woche wieder!» Die Woche verging. Als der Mann zum Rabbi kam, lachte er übers ganze Gesicht: «Das Leben ist herrlich, Rabbi. Wir geniessen jede Minute. Kein Ziegenbock, kein Gestank. Nur wir sechs im Zimmer. Das Leben ist herrlich!»

                   Leben

                   Die Vergangenheit überholt,
                   die Gegenwart überfordert,
                   die Zukunft überfällt.
                   oder
                   Die Vergangenheit bewältigen,
                   die Gegenwart beurteilen,
                   die Zukunft beginnen.
 
(Margot Bickel)

                                                   Ja zum Leben
                                                   Hoffnung gegen alle Hoffnungslosigkeit  erfahren
                                                   Enttäuschung ohne jede Selbsttäuschung ertragen
                                                   das Nein mit dem Ja ersticken.
   ( Margot Bickel)

Was ist Leben für mich?

Ein Geschenk Gottes, gewollt und geliebt :  Woher komme ich?
                                            Wohin gehe ich?
                                     - also -
                                   wozu lebe ich?
                                   Das Netz meiner Fragen zerriss
                                   dein Ja erreichte mich gewiss
zu Psalm 31 (Johannes Hannsen)

Nun meine Gedanken, Leben beinhaltet für mich
(das ist von der Person, die ich gefragt hatte - also nicht von mir):

  • Bereitschaft, das Leben anzunehmen.
  • Vertrauen, in Gott und auch in Menschen
  • Leben im Licht und Leben im Schatten
  • Offen sein, für alles was kommt, auch wenn mich manchmal die Angst überfällt.
  • Einpassen statt anpassen, ohne mich verbiegen zu lassen.
  • Wahrheit, auch wenn sie manchmal weh tut.
  • Geduld, kleine Schritte. Jeder Tag ist neues Leben.
  • Dasein, bei mir und für andere.
  • Achtsam sein, alles was lebt wertschätzen, vielleicht sogar lieben.
  • Hinschauen, mich mit unangenehmem auseinandersetzen.
  • Benennen, was nicht in Ordnung ist.
  • Jetzt, mich nur einer Sache hinzugeben.
  • Respekt, vor mir selbst und anderen Menschen.
  • Schweigen ,wo es versprochen wurde, und nötig ist.
  • Versprechen - Halten.
  • Familie und Freunde, Leben teilen und Liebe geben.
  • Ändern, was zu ändern ist
  • Meditation und Stille, bei mir bleiben oder zu mir finden
  • Gebet und Glaube zur Neuausrichtung und Besinnung.
  • Auszeiten, bewusst in die Einsamkeit gehen.
  • Persönlichkeit leben, wachsen und reifen
  • Einfach sein, mit allem und trotz allem.
  • Begrenztheit, Leben trotz allem und gerade deshalb.
  • Vergebung und verzeihen, frei werden.
  • Teilen und Geben, wo immer es mir möglich ist.
  • Sehen, geöffnete Augen und Augenblicke festhalten.
  • Verantwortung, für mich selber und für meinen Nächsten.
  • Krisen durchstehen,-Lehrzeiten.
  • Fühlen, innere Anteilnahme, der sozialen Kälte trotzen.
  • Lebensmüde, die Dunkelheit aushalten. Es wird wieder hell.
  • Zuhören, auch wenn es manchmal nicht gut tut.
  • Gehalten, von Gott und von den Menschen.
  • Verstehen und einfühlen, und etwas stehenlassen können, anderen nicht die Maske vom Gesicht ziehen.
  • Zulassen, auch den Schmerz.
  • Dankbarkeit, für alles und in allem.
  • Hoffnung, nach jeder Nacht kommt ein neuer Morgen.
  • Tränen, bitter geweint und Tränen der Freude.
  • Entscheidungen treffen, und aus Fehlern lernen.
  • Zuschauer sein, Begrenzungen akzeptieren lernen.
  • Mut, zugeschlagene Türen öffnen.
  • Freude, dass ich leben darf, und über die schönen Dinge
  • Dunkelheit, gemeinsam mit Betroffenen durch die Depression.
  • Ein Licht anzünden, bei Menschen, bei denen es dunkel ist, und wenns nur ein Funke ist.
  • Gedanken, über das Leben.
  • Wertschätzung ,dass ich lebe!
  • Zeit nehmen- für das Leben.
  • Leben, es war, es ist, es wird.

Ich habe die letzten Tage immer wieder mal einen Gedanken auf einen Zettel geschrieben und diese nun zusammen getragen. Ich habe überhaupt keine Vorstellung davon, ob Du auch nur irgendetwas damit anfangen kannst. Meine Gedanken sind auch nicht irgendwie geordnet, ich hab sie einfach von meinen vielen Zetteln abgeschrieben.

Das alles ist meine Vorstellung vom Leben, meine Werte, und alles das ist mir sehr wertvoll !! In, und für mein Leben.
Oft tue ich mir schwer mit manchem. Es gelingt mir nicht immer alles. Muss glaub auch nicht.
 

. . . .

Ich sage vielen herzlichen Dank!

zum Seitenanfang  
Dezember Was ist eigentlich das Leben?

Es war an einem schönen Sommertag um die Mittagszeit. Am Waldrand herrschte große Stille. Alles ruhte und selbst die Vögel hatten ihre Köpfe unter die Flügel gesteckt. Da plötzlich streckte der Buchfink sein Köpfchen hervor und fragte laut in die Mittagsstille: "Was ist eigentlich das Leben?" Alle waren betroffen über diese schwierige Frage.

Die Heckenrose entfaltete gerade eine Knospe und schob ein Blatt nach dem anderen heraus. Sie antwortete: “Das Leben ist eine Entwicklung.” Weniger tiefsinnig gestimmt war der Schmetterling. Er flog von einer Blume zur anderen, naschte hier und da und sagte: “Das Leben ist lauter Freude und Sonnenschein.”

Unten zwischen den Grashalmen mühte sich gerade eine Ameise einen Strohhalm wegzuschleppen, zehnmal länger als sie selbst und keuchte dabei angestrengt: “Das Leben ist nichts als Arbeit und Mühsal.”

Geschäftig kam gerade eine Biene, schwer beladen mit Nektar und Blütenpollen, von einer bunten Blumenwiese zurück und meinte im Vorbeiflug: “Nein, das Leben ist ein Wechsel von Arbeit und Vergnügen.” Aufmerksam geworden durch solch weise Reden, streckte auch der Maulwurf seinen Kopf aus der Erde und brummte: “Das Leben? Das Leben ist ein Kampf im Dunkeln!”

Fast wäre es zu einem Streit gekommen, wenn nicht ein leichter Sommerregen eingesetzt hätte, der sanft murmelte: “Das Leben besteht aus Tränen, nichts als Tränen.” Dann zog er weiter zum Meer. Dort brandeten die Wogen, schlugen mit Macht gegen das felsige Ufer und stöhnten: “Das Leben ist ein Ringen um Hoch über der Brandung zog stolz ein Adler seine Kreise. Er rief frohlockend: “Das Leben, das Leben ist ein Streben nach oben.” Nicht weit entfernt vom Ufer stand ein Weidenbaum. Der Sturm hatte ihn schon zur Seite gebogen und mit den Blättern im Wind rauschend raunte er: “Das Leben ist ein Sichneigen unter eine höhere Macht.”

Dann wurde es Nacht. Mit lautlosen Flügelschlägen glitt der Uhu über die Wiese dem Wald zu und krächzte dabei: “Das Leben heißt: die Gelegenheit nutzen, wenn andere schlafen.” Und schließlich wurde es still in Wald und Wiese.

Nach einer Weile kam ein Mann auf dem Weg am Waldrand entlang. Müde setzte er sich ins Gras, streckte alle Viere von sich und meinte, erschöpft von Tanz und Trinkgelage: “Das Leben ist eine ständige Suche nach Glück und eine lange Reihe von Enttäuschungen.”

Dann zog die Morgenröte herauf, entfaltete ihre ganze Pracht und sprach: “Wie ich, die Morgenröte, der Beginn eines neuen Tages bin, so ist das Leben der Anbruch der Ewigkeit.”
(Ein schwedisches Märchen)

   

 

1. Halbjahr 2012 

  Wir können geben ohne zu lieben. Aber wir können nicht lieben ohne zu geben.  
zum Seitenanfang  A. Carmichael
Januar
   
  01.01.2012

Heute habe ich diese Fotos erhalten und mich sehr daran gefreut! Wie so oft kommt es immer darauf an wie man die Dinge sehen möchte. Normalerweise mache ich zwischen den Feiertagen auch immer wieder Planungen für das Folgejahr. Das habe ich in diesem Jahr nicht so umfangreich gemacht wie in den vergangenen Jahren.

Im Radio kam, dass viele Menschen zum Jahresbeginn mit guten Vorsätzen starten. Allerdings komme es oft genug nicht dazu, dass der Weg durchgehalten wird.

Auf der Homepage ist nun auch der Start aus dem Jahr 2005 übernommen. Damals begann der Samen für mein Engagement im Selbsthilfebereich mit Gruppengründungen. Ich denke, der Anfang sollte nicht vergessen werden und gleichzeitig einfach auch Mut machen.

Wie damals im Frühjahr 2006 fange ich nun auch wieder an auf einen Halbmarathon zu trainieren. Im Auge habe ich den Stuttgarter Zeitungslauf. Mein Achtsamkeitstraining werde ich auf jeden Fall auch wieder intensivieren.

Für den Kopf habe ich ebenfalls ein Training. Ich lerne gerade vieles zu Psychiatrie und Psychotherapie.

Alles weitere wird einfach die Zeit mit sich bringen!

 
01. Woche 02.01.2012

Heute habe ic

 

 
   

03.01.2012 Der Ginkgo-Baum - ein Dankeschön aus meinen Gruppen

Da das Jahr 2011 nicht so gut für mich war, wollte ich an Weihnachten und an meinem Geburtstag keine Geschenke annehmen. Diesen (dummen) Gedanken habe ich dann aber doch aufgegeben. Die Zeit vor Weihnachten 2011 war für mich wie die Monate davor auch mit sehr tiefen Gefühlen belastet. Für mich eine große Ungerechtigkeit brachte ich selber zum Abschluss!

Als dann dieser Baum vor der Türe stand war ich lange nicht in der Lage mich zu freuen. Eigentlich freute ich mich über gar nichts. Der Baum würde mich immer an ein nicht so gutes Jahr erinnern.

Jetzt Anfang des neuen Jahres habe ich meine Blickrichtung total geändert.

Das Schreiben das dem kleinen Bäumchen beigefügt war . . .

Lieber Günter,

mein Wunschgedanke festigte sich die letzten Wochen, dass Du noch dieses Jahr etwas "Neues" pflanzen solltest. Ich hatte mir überlegt, wie sich das wohl umsetzen lässt, also haben wir bei den Gruppen zusammengelegt. Damit möchten wir Dir ein herzliches Dankeschön sagen für all Deinen Einsatz für uns und andere Betroffene. Günter, es soll nicht irgendetwas sein. Es ist ein Ginkobaum.

In Asien gilt dieser Baum als heiliger Baum, und als Symbol der Hoffnung, Liebe Lebenskraft und Unbesiegbarkeit. So ein Ginko hat eine enorme Widerstandsfähigkeit. Er trotzte sogar Hiroshima, Feuerstürmen und hat sogar die Eiszeit überlebt.

Also ein Baum des Lebens und des Überlebens. Günter, so eine Widerstandsfähigkeit finden wir bei Dir auch, und mit diesem Bäumle wollen wir Dir all das wünschen, was auch an Symbolik in diesem Ginko steckt.

HOFFNUNG * LIEBE * LEBENSKRAFT * LEBEN * UND UNBESIEGBARKEIT UND NEUEN LEBENSMUT

* * *

Der Ort für den kleinen Ginko war schnell gefunden. Vor dem Haus! Jeder soll ihn anschauen können.

Ich pflanze ihn 2012 als Zeichen für alle Betroffenen wieder neu zu starten und nie aufzugeben.

Vielen herzlichen Dank für dieses Geschenk!

 

  07.01.2012 . . . aus der Zeitung

Dieser Artikel ist mir heute ins Auge gestochen. Vielleicht ist er ja auch für Sie hilfreich!

 

  07.01.2012 . . . aus einer Mail von Lorenzo

Lebensweisheiten
Das gegenwärtige Leben ist wie ein Floß, das just in dem Moment auftauchte, als Ihr Ozeandampfer unterging. Es mögen viele Dinge fehlen, die Sie auf einer Kreuzfahrt genossen hatten, aber das Floß hält Sie über Wasser.

Das Leben ist kein Kampf um »Alles oder Nichts«, um Glückseligkeit oder Elend. Das Leben ist überhaupt kein Kampf. Das Leben ist das Leben. Manchmal ist es in Ordnung, manchmal ist es sehr schön, manchmal wundervoll, manchmal langweilig, manchmal unerfreulich. Wenn ein Tag nicht perfekt ist, dann bedeutet das kein Versagen und keinen schrecklichen Verlust. Es ist einfach nur ein Tag.

Eine Zen-Geschichte: Wie viel wiegt das Leben?
Ein Schüler kam nach einigen Jahren der Abwesenheit zurück, um seinen weisen alten Lehrer zu sehen, und sprach mit schleppender Stimme: „Meister, das Leben liegt mir wie eine Last auf den Schultern. Es drückt mich zu Boden und ich habe das Gefühl, unter dem Gewicht zusammenzubrechen."
„Mein Sohn" sagte der alte Mann mit liebevollem Lächeln, „Das Leben ist leicht wie eine Feder."
„Meister, bei aller Demut, aber hier musst du dich irren, denn ich spüre mein Leben wie eine Last von tausend Pfunden auf mir. Sag, was kann ich tun?"
„Wir sind es selbst, die uns Last auf unsere Schultern laden" sagte der Meister immer noch liebevoll lächelnd.
„Aber…“ wollte der Schüler einwenden.
Der alte Mann hob die Hand und sprach sanft: „Dieses ,Aber' mein Sohn, wiegt alleine tausend Pfund!'

 

02. Woche

09.01.2012 . . . Ein wertvolles Geschenk

. . . und noch so ein wertvolles Geschenk mit vielen Fotos. Jedes Foto in diesem Buch hat eine Geschichte. Tausend Dank!

09.01.2012 Das Training beginnt

Es sind die Puzzleteile die ich bekommen habe. Zuspruch und gute Gespräche, manche neue Überlegung und ich beginne heute endgültig erneut mit dem Lauftraining. Wie im Jahr 2006 beginnt manches wieder von vorne. Dazu hat Clefferle ja ein Interview geführt (siehe oben).

Ich habe mir ausgerechnet, dass wenn ich mein geplantes Lauftraining bis zum 2. Benefiz-Murmellauf durchstehe, ja dass ich dann auf 750 km komme. Für diese kommend Woche stehen nun erst einmal 50 Runden an. Ich werde wieder im SG-Stadion laufen. In diesem Jahr allerdings nicht mehr mit Streichhölzern, sondern mit Murmeln. Damit zähle ich die gelaufenen Runden. Ich bin mal gespannt wie es so "anläuft"!  Mehr dazu auf den Seiten >> Training <<!

Vielleicht animiert Dich das ja auch zum laufen!!! Oder zu einem anderen Neustart!

13.01.2012 Ausbildung geht weiter

 . . .

   

15.01.2012

Interview 35

von Clefferle (C) mit Günter (G)

 Thema: Fortsetzung auch im Jahr 2012

*      Das 4. Jahr Projekt

*      "Die Seele hat Vorfahrt!" von Flensburg - Konstanz

Untertitel "LEBEN

F C
Jahresanfang 2012 und vier Jahre „Die Seele hat Vorfahrt!“ von Flensburg - Konstanz. Du machst also auch im Jahr 2012 mit dem Projekt weiter?
A G
Das ist richtig! Das Projekt geht auch im Jahr 2012 weiter. Am 11.11.2011 habe ich den Entschluss dazu gefasst und auch den Untertitel „Leben“ für das Projekt gefunden.
F C
Im vergangenen Jahr hattest Du persönlich ein schwieriges Jahr! Im Interview - Bilanz des Jahres 2011 - haben wir darüber gesprochen. Trotzdem willst Du mit dem Projekt weiter machen. Das Projekt ist ja schon immer viel umfangreicher, wie man es auf den ersten Blick annimmt.
A G
Beides stimmt. Das Jahr 2011 war schwierig und trotzdem mache ich weiter. Es ist auch richtig, dass hinter dem Projekt viel, viel mehr steckt.
F C
Erzähl mal! Warum weiter? Und, was ist alles geplant?
A G
Ich finde dass es sehr wichtig ist, weiterhin die Öffentlichkeit für die Krankheit Depression zu sensibilisieren. Ich habe dazu auch schon Einladungen für den Ostalbkreis und auch im Raum Stuttgart zu Burnout. Auch die Verbindung Jakobsweg zu Depression wird in einer Wanderung zum tragen kommen. Mir ist es weiterhin wichtig, in diesem Bereich einen Großteil meiner Zeit einzubringen.
F C
Das gehört jetzt alles zum Projekt selber?
A G
Ja! Die Unterprojekte sind separat. Es werden auch noch weitere Dinge dazu kommen. Aber alles ist heute noch nicht bekannt. Einiges wird auf mich zukommen. Einige Planungen sind schon vorhanden, aber heute noch nicht spruchreif.
F C
Was ist mit den geplanten Unterprojekten?
A G
Eines ist der Jakobsweg im Mai / Juni 2012. Ich denke es wird sich wieder eine Verbindung machen lassen. Das ist aber vom genauen Termin usw. noch offen.
F C
Dann der Stuttgarter Zeitungslauf? Du willst wieder anfangen auf einen Halbmarathon zu trainieren.
A G
Ich habe schon angefangen. Wir haben ja schon ein Interview darüber geführt. Mir ist es dabei wichtig, möglichst andere mitzuziehen. Möglichst viele Menschen zum joggen bzw. laufen zu animieren. Für mich selber ist es wichtig körperlich wieder in ein Training zu kommen und vor allem es konsequent durchzuziehen. Auf jeden Fall kann ich das selber beeinflussen.
F C
Das machst Du also auch zu einem Teil für Dich selber?
A G
Ja auf jeden Fall. Aber nicht nur.
F C
Dann ist ja noch das Achtsamkeitstraining?
A G
Das ist der Gegenpol. Auch sehr wichtig wenn jemand Stress hat oder auch bei Depressionen als Vorbeugung. Es wird wieder als fester Bestandteil in mein Leben eingeplant. Beides laufen und meditieren ist auf der Homepage zum Projekt nachzulesen.
F C
Dort steht glaube ich auch wieder wie es Dir selber so ergeht!?
A G
Stimmt, das behalte ich auch so weiter bei. Ich gehe davon aus, dass wieder Niederschläge kommen werden. Allerdings gehe ich nicht davon aus, dass das so wie im vergangenen Jahr sein wird. Mit manchen Menschen habe ich im Jahr 2012 nichts mehr zu tun bzw. will ich nichts mehr zu tun haben. Trotzdem ist es mir wichtig heute auch rückblickend zu sagen, dass es im Ergebnis für mich ein gutes Jahr war.
F C
Jetzt zu den weiteren Unterprojekten! Der 2. Benefiz-Murmellauf steht für 2012 auch auf dm Plan?
A G
Oh ja! Das wird bestimmt toll. Wir sind jetzt früher mit den Planungen dran. Demnächst ist ein Treffen mit den weiteren Planern. Darauf freue ich mich schon sehr. Ich denke wir werden darüber noch einmal reden.
F C
Auf jeden Fall! Da möchte ich noch ein separates Interview führen. Auch das Theaterstück Zeitenwende und die Benefiz-CD ist ja noch im Jahr 2012 ein Teil.
Was nimmst Du Dir selber so vor für das Jahr 2012?
A G
Ich werde mit vielen Freunden einiges machen. Für mich selber steht eine Ausbildung an. Da bin ich dabei mein Wissen über meine Krankheit zu erweitern und noch einiges darüber hinaus. Der Jakobweg im Mai / Juni und dann evtl. Ende des Jahres ein weiterer Traum. Steht auch schon auf der Homepage. Südafrika ist für mich ein Thema.
F C
Mein lieber Scholli! Da hast Du Dir ja einiges vorgenommen? Keine Angst vor Überlastung?
A G
Nein! Ich muss das alles ja nicht machen! Vermutlich wird es auch noch einige neue Selbsthilfegruppen geben. In dem Bereich bin ich ja auch noch sehr stark engagiert. Aber alles zu seiner Zeit.
C
Vielen Dank und bis demnächst!
A G
Ach ja. Alles steht auch auf der Homepage www.depri-jaweg.de! Schau doch mal rein.

   
03. Woche
   

16.01.2012

Interview 37

von Clefferle (C) mit Günter (G)

Thema: Stuttgarter Zeitungslauf

              Halbmarathon

F C
Hallo Günter, Du willst in Deinem hohen Alter noch einmal einen Halbmarathon laufen?
A G
Hallo Clefferle, mir scheint, Du bist über irgend etwas verärgert? Kann das sein?
F C
Nö, nö! Manche Fotos - na ja - gefallen mir nicht so ganz! Ich will mich mal über das Laufen unterhalten. Du willst wieder anfangen? Lauftraining?
A G
Ja, ich fange wieder an mit dem laufen! Und, ich möchte möglichst viele Menschen mit oder ohne Depressionen auch dazu animieren.
F C
Das finde ich prima! Wann hast Du angefangen und wie sieht Dein Trainingsplan aus?
A G
Also ich laufe nun schon eine gute Woche. Ich jogge immer im SG - Stadion in Schorndorf. Dort wird dann später auch der 2. Benefiz - Murmellauf stattfinden. Im Jahr 2010 waren wir auch schon dort!
F C
Das war ja toll damals! Warum läufst Du nicht auf Waldwegen oder so? Und vor allem wie lange läufst Du so?
A G
Der Vorteil der 400 - Meter - Bahn ist, dass ich genau weiß wie viel ich gelaufen bin. Ich zähle die Runden immer mit meinen Glasmurmeln. Ich kann aufhören, wenn ich will und auch verlängern wenn ich will. Halt immer 400 m lang.

Die vergangene Woche (ab 9.1.2012) bin ich 80 Runden gelaufen. Mein Ziel ist es aber immer so um die 50 - 60 Runden pro Woche zu schaffen. Und dann natürlich auch langsam steigern.
F C
Wie ist es Dir in der ersten Woche so ergangen?
A G
Die ersten drei Tage bin ich jeweils 15 Runden, das sind 6 km, gelaufen. Das habe ich dann schon auch gespürt. Ich bin insgesamt an sechs Tagen gelaufen und am Sonntag war dann Ruhetag. Der hat mir dann auch gut getan.
F C
Ist es da nicht doch noch manchmal etwas schattig?
A G
Ja, das stimmt. Manchmal ist die Bahn auch noch etwas rutschig. Also schnell laufen geht noch nicht so gut. Aber da fehlt mir auch noch die Puste.
Zwischenziel ist der Stuttgarter Zeitungslauf. Ein Halbmarathon! Das stimmt. Dort habe ich auch 2006 meinen ersten Halbmarathon hinter mich gebracht. Alles ist jetzt irgendwie eine Wiederholung vom Jahr 2006. Ich fange mit verschiedenen Dingen wieder neu an. Im Juni ist der Halbmarathon und im September soll dann der 2. Benefiz-Murmellauf stattfinden.
F C
Wie sieht Dein weiteres Training aus?
A G
Also nach meinem Plan pro Woche die 50 - 60 Runden. Bis zum September komme ich dann auf 750 km oder ca. 1.800 Runden. Das Minimalziel ist aber ein anderes. Eigentlich "nur" durch das Laufen körperlich fit zu werden und dann ist das ja auch ein gutes Training gegen Depressionen.
F C
Dann hast Du ja noch das Ziel andere Menschen auch zu animieren?
A G
Ja - auf jeden Fall! Aus dem Grund schreibe ich meine Trainingseinheiten und -zeiten öffentlich auf die Homepage. Ich hoffe, dass möglichst viele auch anfangen mit dem laufen. Ob es dann ein Halbmarathon wird oder nicht ist nicht so wichtig. Vielleicht sehe ich dann viele Läufer beim 2. Benefiz - Murmellauf.
F C
Also ich finde das gut, dass Du wieder angefangen hast zu laufen! Mit dem Gewicht . . .
A G
Ups! Clefferle bist Du doch irgendwie verärgert?
F C
Nö, nö! Ich werde Dich aber weiterhin durch das Jahr begleiten und immer mal kritisch berichten.
A G
Klar, das kenne ich ja schon aus den letzten Jahren!
F C
Ich wünsche Dir auf jeden Fall ein gutes Training und vor allem, dass Du gesund bleibst.
A G
Vielen Dank! Wir sehen und hören uns!

 

16.01.2012

 

Interview 36

von Clefferle (C) mit Günter (G)

 

Thema:             Südafrika 

F C
Im Jahr 2012 ist ja einiges vorgesehen! Vieles davon hat mit Depressionen zu tun, wie zum Beispiel das vierte Jahr vom Projekt „Die Seele hat Vorfahrt!“ oder den ganzen Unterprojekten zu diesem Hauptprojekt.
A G
Stimmt! Allerdings ist das Laufen und das Achtsamkeitstraining schon auch etwas, was ich für mich selber mache und was mir sehr gut tut. Hierbei möchte ich aber möglichst viele Menschen animieren auch etwas Neues zu versuchen.
F C
Das ist prima! Dann ist da noch die Ausbildung?
A G
J
a, allerdings bin ich da schon bissele hinterher. Ich hoffe ich hole die fehlende Zeit wieder auf.
F C
Und dann ist da noch ein ganz persönliches weites Ziel? Damit sind wir beim Thema!
A G
Wenn alles andere klappen würde dann würde ich darauf sogar verzichten! Oder als Belohnung nehmen. Mal schauen.
F C
Warum Südafrika?
A G
Das hat zwei Gründe. Der erste liegt darin, dass ich schon im Jahr 2005 einmal nach Afrika wollte. Da kam mir dann die Depression dazwischen. Das würde ich gerne nachholen. Allerdings denke ich heute eher daran Land und Leute anzuschauen.

Der zweite Grund liegt an Reinhold. Ein mittlerweile wichtiger Kontakt in Südafrika. Irgendwann ist er auf die Homepage gestoßen und hat Kontakt aufgenommen. Mittlerweile haben wir einen - zwar losen - aber regelmäßigen Kontakt. Ich hoffe, das bleibt weiter so.
F C
Auf der Homepage ist auch die Erde abgebildet! Warum?
A G
Das Projekt heißt ja „Die Seele hat Vorfahrt!“ von Flensburg - Konstanz ! Richtig wäre aber womöglich

„Die Seele hat Vorfahrt!“ von Deutschland - Südafrika und weltweit

F C
Da willst Du aber nicht tätig werden?
A G
Nein, nein - aber so als eine Idee hört sich das bestimmt nicht schlecht an. In einigen Jahrzehnten wird es sowieso genau so sein, dass die Menschen insgesamt mehr aufeinander aufpassen. Hoffe ich wenigstens.
F C
Denkst Du, dass es für Dich klappt mit Südafrika?
A G
Ich weiß es nicht! Es wäre schön mal dort zu überwintern. Aber da spielen viele andere Faktoren mit eine Rolle!
F C
Ok! Schauen wir mal! Ich komme dann auf jeden Fall auch mit!
A G
Na klar! Du kannst dann wieder über manches berichten!
F C
Si, si - wir bleiben in Verbindung!

 

 

Wirklich reich ist,
wer mehr Träume in der Seele hat,
als die Realität zerstören kann.   
Hans Kruppa

Wie spät ist es?
Wie viele Menschen stellen sich diese Frage?
 

 
   
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

17.01.2012

Interview 34

von Clefferle (C) mit Günter (G)

 Thema:   Bilanz des Jahres 2011

 

Das Interview von Clefferle ist bereits am 23.12.2011 geführt und wurde heute eingestellt! Zu finden unter Interviews von Clefferle.

Auswärtsübernachtungen
Seid gestern übernachte ich auswärts. Eigentlich wäre gestern die Selbsthilfegruppe in Schorndorf gewesen. Leider wurde mir aber ein Strich durch die Rechnung gemacht. Meine Mutter hatte heute einen Termin beim Arzt, bzw. eigentlich anders herum der Arzt war bei meiner Mutter. Aus großer Sorge übernachte ich bei meiner Mutter.

Hallo SA,

skype ist noch nicht ganz installiert. Bei mir ist alles in Ordnung!

Viele Grüße!

Günter

19.01.2012
Meine Mutter ist heute um 15:38 Uhr sanft eingeschlafen. Die gesamte Familie konnte Abschied nehmen.

Zwischen diesem Foto und dem heutigen Tag liegt ein langes ereignisreiches und nicht immer einfaches Leben.

Es ist schon seltsam, dass ich aus guten Gründen für dieses Jahr 2012 den Untertitel "Leben" gewählt habe und keine drei Wochen nach Jahresbeginn hat für meine Mutter ein neuer Weg begonnen.

Ohne diese Frau wäre ich heute nicht da! In einer Gehmeditation wird gesagt, man könne sich doch einmal überlegen, wie viele schon vor uns gegangen sind, dass wir heute gehen. Man kommt auf demütige Gedanken dabei.

Oben habe ich auch einmal geschrieben: Wie spät ist es? Kaum jemand macht sich Gedanken darüber. Vielleicht - oder sogar sicher ist es, dass wir viel bewusster miteinander leben. Beide Worte:

"miteinander leben"

Meiner Mutter kann ich nur alles erdenklich Gute wünschen, da wo sie jetzt ist! Und danke, danke . . .

Das Leben als eine Etappe - aufgeschrieben im Jahr 2006             

 

 

  21.01.2012 Tanjas 22. Geburtstag

Endlich ist es fertig . . .       

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das ultimative Hupsi - Buch! Mit Geschichten vom kleinen Känguru Hupsi, Freunden und Feinden. Gemalte Bilder, Briefe und sonst noch das Eine oder Andere!

Das erste von drei Kinderbüchern!!! Allerdings ein Unikat!

Hemingway
"Ich habe das schon gemerkt, dass mit meinem Frauchen etwas nicht stimmt. Jetzt ist sie schon mal vorgegangen in die Welt nach der Welt! Bestimmt sehe ich sie dort auch mal wieder. . .

Ich habe es immer sehr genossen, wenn ich am Abend auf ihren Schoss hüpfen konnte und sie mich dann gestreichelt hat. Dann habe ich mich gut gefühlt und mein Frauchen auch. In der Nacht habe ich immer im Bett geschlafen. Das weiß ich noch genau, dass sie das ganz am Anfang ja überhaupt nicht wollte. Aber ein rechter Kater kann sich schon durchsetzen.

 

Letzte Woche dann - da ging es meinem Frauchen immer schlechter. Mir ehrlich gesagt auch. Die Menschen wissen ja gar nicht, dass wir Tiere und vor allem wir Katzen viel mehr mitbekommen als sie so denken. Wir haben auch eine Seele! Auch das wissen viele von den Zweibeinern nicht so richtig.

Dann war auf einmal ziemliche Aufregung und dann war mein Frauchen auf einmal nicht mehr da. Ich hab gesucht und dann hab ich gespürt, dass sie wohl ganz gegangen ist.

Jetzt bin ich wieder im Tierheim - Katzenhaus Plüderhausen. Heute bin ich dort hingekommen. Mal schauen wie ich mich hier wieder eingewöhnen kann."

   
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

22.01.2012 Es ist alles unwirklich
. . . aus einer Beileidskarte. . .

Was man tief in seinem Herzen besitzt,

kann man nicht durch den Tod verlieren.

Johann Wolfgang von Goethe

Von Dingen die getan wurden oder nicht getan wurden

  • Ich bin froh, dass ich nicht auf den Jakobsweg gegangen bin! Ich wäre nicht da gewesen!
  • Ich bin froh, dass ich die letzten Tage bei meiner Mutter übernachtet habe.
  • Ich bin froh, dass alles gesprochen war und nichts mehr unausgesprochen blieb.
  • Ich bin froh, dass ich für meine Mutter - nach Rücksprache - im Neuen Testament unterschrieben habe.

  • Ich bin froh, . . .

Aber sie fehlt mir!

23.01.2012 Todesanzeige in der Zeitung
Heute vor einer Woche hatte ich mich entschlossen bei meiner Mutter zu übernachten. Am 16.1. hatte ich geschrieben: Wie spät ist es?

Vieles, wenn nicht alles relativiert sich! Wie ist das gemeint? Kommt noch . . .

24.01.2012 Der Schlüssel
Irgendwie ist das schon seltsam! Meine Eltern hatten in einem Schrank ein Geheimfach. Irgendwann in den letzten Jahren wurde mir auch gezeigt wo. Meine Mutter hatte in den letzten Tagen keine Gelegenheit gehabt mich noch einmal darauf anzusprechen und mir den Schlüssel zu geben.

Ich stand also da - ohne Schlüssel! Vielleicht wichtige Unterlagen! Ratlos!

Irgendwann merke ich, dass an meinem Schlüsselbund ein kleiner Schlüssel mit dran hängt. Ich hatte diesen noch nie gesehen. Das wird doch nicht!?!

Ich weiß nicht wie er an meinen Schlüsselbund gekommen ist! Aber es war der Schlüssel der passt!

                   Training wieder begonnen
Eigentlich wollte ich schon gestern wieder anfangen. Aber, da war der kleine Mann im Ohr und schon war der Tag vorbei und es lohnte sich nicht mehr.

Also fange ich heute wieder an mit dem laufen auf der 400 - m - Bahn! Vergangene Woche bin ich nachvollziehbaren Gründen nicht dazu gekommen. Jetzt stur wie ich auch sein kann nehme ich mir 15 Runden vor. Immer mit den Glasmurmeln. Nach den 15 Runden - komme noch mal fünf. Und dann noch mal fünf! Ach ist das schön - ein halber Halbmarathon ist geschafft. Na ja - fast (10km)!

25.01.2012 Beim Pfarrer
Was sagt ein Pfarrer bei einer Beerdigung? Gut er braucht einige Eckdaten von dem Verstorbenen. Für meine Mutter habe ich einiges vorgeschrieben. Ich denke und hoffe es wird ihrem Leben gerecht. Das Gespräch beim Pfarrer ging 45 Minuten und es war sehr wohltuend. Ohne das Wissen, dass es einen Gott gibt wäre das Leben wirklich ohne Hoffnung. Kurz vor der Verabschiedung haben wir zusammen gebetet. Das hat mich sehr gefreut!

 
Gesegnet Deine Trauer  
Gott unser Schöpfer
sei Dir nahe
auf dem Weg der Trauer.
Er beschenke Dich mit der Gabe der Tränen
und wecke Dir Worte,
Deinen Schmerz zu sagen.
Zartheit und Mitgefühl mögen Dir begegnen
in der Zeit des Abschieds.
Unser Gott
nehme Deine Klage an sein Herz
und stille Dein Weinen.
Er, der Herr über Leben und Tod
erfülle Dich mit Hoffnungskraft.
                                      
(Antje Sabine Naegeli)
 
 

Es geht immer weiter!

Es ist wirklich so, dass ich mir 100 % sicher bin, dass es meiner Mutter gut geht!

26.01.2012  P a u s e  * ?
Es war alles ein bissele viel! So habe ich mich gestern am Abend schon entschlossen heute in die Sauna zu gehen und einfach eine Pause einzulegen und nebenher etwas zu lesen bzw. zu lernen.

Viele Gedanken an die nähere und weitere Vergangenheit.

Mich spricht eine Frau an: "Sind Sie nicht der Herr Schallenmüller?"  Wir kommen ins Gespräch und sie erzählt, dass sich ihr Sohn vor vier Jahren das Leben genommen hat.

Heute an diesem Donnerstag ist es eine Woche. Um 15:38 Uhr liege ich im Ruheraum und pünktlich um 15:38 schaue ich zur Uhr. Heute vor einer Woche ist meine Mutter gestorben.

Beide - der Mann und auch meine Mutter sind weiter unterwegs!

27.01.2012  L e r n e n * ?
Das ist so eine Sache, wenn der Kopf von vielen anderen Sachen voll ist. Heute ist wieder Seminar - das sind immer drei Stunden - und oft merkt man, wie wenig mal erst weiß! Das geht aber allen Beteiligten so und ist wohl vollkommen normal.

28.01.2012  Gesucht! - Der Rundenzähler
"Also ich mach das auf gar keinen Fall! Rundezähler, der spinnt ja! Heute waren es 30 ! Runden. Der hat einfach nicht mehr aufgehört, nur weil er wieder auf die achtzig kommen wollte. Es war da saukalt! Zum Glück war die Bahn nicht rutschig. Aber Rundenzähler mach ich nicht! Der Günter ist ja viel zu langsam! Da schlaf ich ja ein!" Clefferle

29.01.2012  Treffen mit alten Freunden
Wir wollen wissen ob es geht! Im wahrsten Sinne des Wortes. Heute findet das erste Treffen zum 2. Benefiz-Murmellauf 2012 statt. Es werden sicher nach und nach weitere Personen die Interesse haben dazu kommen.

Der Austausch war sehr fruchtbar. Die Gedanken surren auch die nächsten vier Wochen weiter. Vieles ist zu überlegen! Wir sind sicher dass es geht!

 

   
  30.01.2012  Überraschung
. . . aus eine E-Mail . . .

Hallo Herr Schallenmüller,

zu unserer aller Freude:
ihr Beitrag für das Buch "Engagement heilt",
den Sie vor einem Jahr eingereicht haben, wurde veröffentlicht.
Das Buch ist inzwischen erschienen
und Sie erhalten 2 kostenlose Exemplare zugesandt.

Daran habe ich schon lange nicht mehr gedacht. Vielleicht ist es immer wieder mal gut so, in einfach abzuwarten. Die Dinge regeln sich schon, wenn es soweit ist! Geduld und Beharrlichkeit!

Geduld: zu warten!

Beharrlichkeit: Nicht aufhören die richtigen Dinge zu tun.

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Februar

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

01.02.2012  Eine Geschichte - oder viel mehr! (erhalten per Mail)

Glauben Sie an Engel?

Ein Mann ist spät am Abend mit dem Zug unterwegs. Er fährt in den Spessart. Und das im tiefen Winter.

Als die letzten Fahrgäste aussteigen, ruft einer: „Jetzt noch eine Station für Sie. Wenn der Zug hält, steigen Sie aus. Aber schnell. Er hält da meist nicht lange.“
Ein paar Minuten später hält der Zug. Der Mann steigt aus mit einem Koffer in der Hand und bemerkt einen tragischen Irrtum: Der Zug hat zwar gehalten, aber nicht, weil er schon den nächsten Bahnhof erreicht hätte. Es war ein ungeplanter Stopp auf der bergigen Strecke.
Da fährt der Zug auch schon weiter, ohne seinen letzten Fahrgast. Der stiefelt nun durch dichtes Schneetreiben von Bahnschwelle zu Bahnschwelle. Jeder Schritt wird schwerer. Er weiß nicht einmal genau, wo er ist.
Da entdeckt er plötzlich ein paar Meter von ihm entfernt eine fremde Gestalt. „Hallo, können Sie mir helfen?“, ruft er der Gestalt zu. „Wissen Sie den Weg?“ Doch der Fremde reagiert nicht. Als der Mann näher kommt, erkennt er einen etwa 40-jährigen Mann, der ihn irritiert anblickt.
Der Mann erzählt, was ihm passiert ist und wohin er möchte. „Können Sie mir helfen? Können Sie mir den Weg zeigen?“ Der Fremde nimmt den Koffer des Mannes und stapft schweigend vor ihm durch den Schnee. Nach einer ganzen Weile kommen sie zu einem Auto. „Ist das Ihr Auto?“, fragt der Mann. Der Fremde nickt. Er öffnet die Beifahrertür, lädt den Koffer in den Kofferraum und fährt los.

Plötzlich stellt er völlig unerwartet eine Frage: „Glauben Sie an Engel?“

Und dann erzählt er seine Geschichte: „Ich wollte mich heute Nacht umbringen auf den Bahngleisen. Wissen Sie, ich war so verzweifelt. Ich habe keinen Menschen. Ich bin völlig allein. Und da stehen Sie plötzlich auf den Bahngleisen und bitten mich um Hilfe. Ausgerechnet mich. Wissen Sie, dass Sie ein Engel sind? Mein Engel in dieser Nacht. Gott hat mich doch nicht im Stich gelassen!“

(Johannes Kuhn)

Es gibt im Leben Zeiten, da möchte man am liebsten an gar nichts mehr glauben! Man ist verzweifelt und innerlich zerrissen. Heute war ich bei jemandem, wo es genau so ist! Ich weiß aber, es wird wieder anders! Es kann sein, dass sich an einer Situation nichts ändert. Es kann sein, dass sich die Einstellung zu etwas ändert.

Ich glaube an Engel! Meiner heißt Metatron! Er hat schon oft auf mich aufgepasst. Mitunter ist das ein ziemlich anstrengender Job!

03.02.2012  Beisetzung und Unterricht
Heute ist die Urnenbeisetzung von meiner Mutter. Allerdings denke ich, dass sie schon woanders unterwegs ist. Irgendwann und irgendwo sehen wir uns wieder. Bis dahin bist Du bei mir und der ganzen Familie weiter im Herzen!

Um mich abzulenken bin ich später zum Unterricht. Bald ist die Hälfte der Zeit der Ausbildung rum. Vieles muss noch tiefer im Kopf verankert werden. Auf jeden Fall ist die Ausbildung für mich sehr wertvoll. Zum einen sind es nette Menschen und ich glaube es bringt mich auch persönlich weiter.

04.02.2012  Laufen - noch zwei Tage . . .
. . . sind es in dieser Woche um mein mir gestrecktes Ziel für diese Woche zu erfüllen. Es fehlen noch 40 Runden damit ich meine 64 für diese Woche voll bekomme.

Wenn ich das schaffen will, dann muss ich heute laufen. Meine Erkältung ist besser geworden und auch meine Beine haben sich erholt. Allerdings sind da schon noch Schmerzen im linken Knie. Na ja und kalt ist es auch noch. Das Thermometer zeigt MINUS 7 Grad an.

In diesen drei Zeilen stecken schon drei Ausreden um nicht zu laufen. Erkältung * Knie * Minusgrade

Ich habe mich auf den Weg ins Stadion gemacht - trotzdem! Ich fange an - dick eingepackt. Die Bahn ist glücklicherweise nicht rutschig. Die ersten fünf Murmeln gehen von der rechten Tasche in die linke Tasche. Immer weiter im Kreis. Mal laufen, mal joggen.

Nach zwanzig Runden denke ich: Komm noch fünf! Die sind dann morgen schon weg! Am Ende habe ich 25 Runden geschafft. Ich bin nass geschwitzt und doch froh, dass ich los bin um zu laufen. Für morgen stehen jetzt noch 15 Runden an.
 

 

 

Geleite mich durch den Tag

Welch ein Segen liegt über dem Tag,
wenn mir die Engel schon beim Erwachen
"Fürchte Dich nicht" ins Herz flüstern,
und ich mich getrost auf den Weg machen kann,
beflügelt von Tatkraft und Mut.

Der Morgen öffnet mir seine Tür in den Tag.
Ich will die Einladung annehmen und hineingehen
in seine hellen Stunden,
mich seinen Herausforderungen stellen
und für seine Überraschungen empfänglich sein.

Unter dem Geleit meines Engels
darf ich mir selbst heute
wieder um einen kleinen Schritt näher kommen.

                                                                                                                          Christa Spilling -Nöker

Den obigen Text von Spilling-Nöker habe ich von einer guten Freundin. Vielen Dank!

06.02.2012  Glauben und Hoffnung
. . . eine Geschichte!

Es geschah, dass im Schoß einer Mutter Zwillingsbrüder heranwuchsen. Die Wochen vergingen und die Knaben wurden größer. "Sag ist es nicht großartig, dass wir empfangen wurden?"

Die Zwillinge begannen ihre Welt zu entdecken. Als sie die Schnur fanden, die sie mit ihrer Mutter verband und ihnen Nahrung gab, da sangen sie vor Freude: "Wie groß ist die Liebe unserer Mutter, dass sie ihr eigenes Leben mit uns teilt!"

Als die Wochen vergingen und schließlich zu Monaten wurden, merkten sie plötzlich, wie sehr sie sich verändert hatten.

"Was soll das heißen?" fragte der eine. "Das heißt", antwortete ihm der andere, "dass unser Aufenthalt in dieser Welt bald seinem Ende zugeht." "Aber ich will nicht gehen", erwiderte der eine, "ich möchte für immer hier bleiben." "Wir haben keine andere Wahl", entgegnete der andere, "aber vielleicht gibt es ein Leben nach der Geburt!"

"Wie könnte diese sein?", wir werden unsere Lebensschnur verlieren, und wie sollten wir ohne sie leben können? Und außerdem haben andere vor uns diesen Schoß verlassen, und niemand von ihnen ist zurückgekommen und hat uns gesagt, dass es ein Leben nach der Geburt gibt. Nein, dies ist das Ende!"

So fiel der eine von ihnen in tiefen Kummer und sagte: "Wenn die Empfängnis mit der Geburt endet, welchen Sinn hat dann das Leben im Schoß? Es ist sinnlos. Womöglich gibt es gar keine Mutter hinter allem."

"Aber sie muss existieren". protestierte der andere. "Wie sollten wir sonst hierher gekommen sein? Und wie könnten wir am Leben bleiben?"

"Hast du je unsere Mutter gesehen?" fragte der eine. "Womöglich lebt sie nur in unserer Vorstellung. Wir haben sie uns erdacht, weil wir dadurch unser Leben besser verstehen können."

Und so waren die letzten Tage im Schoß der Mutter erfüllt mit vielen Fragen und großer Angst. Schließlich kam der Moment der Geburt. Als die Zwillinge ihre Welt verlassen hatten, öffneten sie die Augen. Und was sie sahen, übertraf ihre kühnsten Träume ...

von Tucholsky, alias P. Panter, T. Tiger, Rowohlt Verlag / / / Mitbringsel aus einer Selbsthilfegruppe

Die darin enthaltene Weisheit

Vielen von uns geht es wie den beiden Zwillingen: wir haben Angst vor dem Sterben und dem Tod, weil wir uns nicht vorstellen können, dass es ein "Leben" danach gibt.

Nur weil wir uns jedoch etwas nicht vorstellen können, heißt das nicht, dass es nicht existiert. Die Lösung? Es bleibt uns nicht anderes übrig, als daran zu glauben, dass es ein "Leben" nach dem Tod gibt.
Oder wir müssen unser Leben so leben, wie wir es uns wünschen und erträumen, so dass wir am Ende so zufrieden darauf zurückblicken können, dass es uns leicht fällt, Abschied zu nehmen. Dann können wir auch eher loslassen.

Aber auch im Alltag hat diese Geschichte eine große Bedeutung: Wenn wir uns nicht vorstellen können oder nicht glauben, etwas erreichen zu können, dann ist es in aller Regel unerreichbar für uns.

Wenn wir uns nicht zutrauen, etwas zu können, dann werden wir es kaum erreichen. Wenn wir nicht an uns und unsere Fähigkeiten glauben, dann werden wir auch kaum Erfolg haben. Nur dem, der glauben und vertrauen kann, ist (fast) alles möglich.

06.02.2012  Kontakt
. . . mit einer Gruppe / Band zur Benefiz - CD! Was sich daraus entwickelt wird man hoffentlich in den nächsten Wochen nachlesen können. Auf jeden Fall bin ich für diesen ersten Kontakt sehr dankbar!

07.02.2012  . . . und noch eine Geschichte - "Die Steinpalme"
. . . für Dich der Du auch in der Nacht immer mal wieder auf der Homepage schaust! Du bist so stark wie die Steinpalme!

      

07.02.2012  Laufen klappt wohl diese Woche nicht . . .
. . . da mein Knie immer noch Schwierigkeiten macht. Ich wurde schon gefragt, ob mir da nicht die Nase weg gefriert. Ich muss sagen, das ist kein Problem. Sonst bin ich nach dem Zwiebelschalensystem eingepackt. Ich befürchte aber wirklich, dass ich diese Woche nicht zum Laufen komme. Es ist noch so vieles zu tun, was mit dem Tod meiner Mutter zu tun hat.

Jeder der selber schon mit Depressionen zu tun hatte, weiß, wie man manchmal total blockiert ist. Du willst etwas machen - aber es geht nicht! Du weißt Du musst etwas machen - aber es geht nicht!

Ich habe gelernt genau in diesen Momenten gut mit mir zu sein. Es gelingt nicht immer - aber ich arbeit daran, damit es immer öfter gelingt. Gut sein mit sich heißt dann auch manchmal, das NICHT - Können einfach zuzulassen und nicht zu streng mit sich zu sein.

08.02.2012  SAUNA * SAUNA * SAUNA
. . . insgesamt um die acht Stunden. Ein gutes Gespräch mit jemandem aus einer Gruppe und meine Lernsachen mit dabei.

09.02.2012  Unterlagen zur Anmeldung für die Prüfung
. . . habe ich nun zusammen. Mal schauen wann ich das "Paket" wegschicke.
 

 

 

10.02.2012  Eingefroren
. . .
aber das wusste ich am Anfang nicht! Meine Frau telefoniert von der Wohnung meiner Mutter. Dort steht das Wasser im WC. Heute kommt der Flaschner. Nach über einer Stunde steht das Wasser immer noch in der Schüssel. Wir stellen fest, dass das Abwasserrohr wohl eingefroren ist. Das bedeutet mit einem Heizlüfter versuchen aufzutauen.

Bei solchen Dingen merke ich dann immer, dass mein Nervenkostüm doch noch nicht fest ist. Der Heizlüfter vom Flaschner gibt nach einer Stunde den Geist auf. Morgen schaue ich nach Ersatz.

. . . und das zweite Buch für die Kinder steht vor der Fertigstellung!

Da bin ich sehr froh. Ich hoffe ich schaffe es bis zum Geburtstag meiner ältesten Tochter Katrin.

                    Eine Frage am Telefon von einem Freund
"Wie geht es Dir damit, dass Deine Mutter gestorben ist?"

Die Antwort: Ich bin froh, dass meine Mutter keinen langen Krankheitsweg gehen musste. Sehr schön war auch, dass wir alle am Schluss anwesend sein konnten. Auch dass ich die letzten Nächte bei meiner Mutter übernachtet habe empfinde ich als schön. Sicher ist das nicht jeden so vergönnt.

Durch meine eigene Geschichte gehe ich etwas anders mit dem Tod um. Das Thema Tod wird in unseren Landen nicht so gerne angesprochen. Trotzdem sterben wir ab Geburt jeden Tag! Wir alle! Dieser Tage habe ich mit jemandem telefoniert: Die Person hat sehr große Angst vor dem Tod! Das muss ich sagen habe ich zum Glück nicht. Ich denke dass es danach irgendwie weiter gehen wird.

Mancherlei Ungerechtigkeit im vergangenen Jahr war für mich schlimmer!

                    Anrufe und Anrufe und Anrufe
Es hat sich nichts geändert. Ich erhalte immer noch viele Anrufe mit der Bitte um Vermittlung in eine Gruppe. Die Rufnummer gebe ich ab er mittlerweile weiter. Zeitlich schaffe ich es nicht, alle anzurufen.

Für mich ist das ärgerlich, da ich nicht weiß wie zeitnah den Betroffenen zurückgerufen wird. Mir wäre es am liebsten, wenn jede Gruppe eine eigene Rufnummer hätte. In absehbarer Zeit werde ich mir wohl eine Änderung überlegen müssen.

11.02.2012  Engelflügel am Himmel
. . .
 

 

Die eigentlichen Geschenke des Lebens
werden zumeist in der Stille überreicht.
Freundschaft und Liebe
Geburt und Tod
Freude und Schmerz
Blumen und Sonnenaufgänge
und das Schweigen
als eine tiefe Dimension
des Verstehens.

(Margot Bickel)

  Eli

In der Mail mit dem Foto von oben stand: "Vielleicht kann heute ein guter Morgen für Dich sein? Ich wünschs Dir von Herzen!"

Na ja - der Wunsch ist zwar bei mir angekommen, aber da war es schon zu spät! Als die Mail bei mir eingegangen ist war ich schon auf dem Weg um meinen Bruder Idris abzuholen. Meine Tante hatte angerufen, dass in der Waschküche meiner verstorbenen Mutter das Wasser aus der Wand käme. Es ist bereits durch die Scheuer gelaufen und vor dem Haus auf die Strasse. Meine Tante weiß nicht wie sie das Wasser abstellen kann. Das war um 8.00 Uhr.

Also Verstärkung holen! Ich wäre tatsächlich überfordert gewesen. Das Wasser kam direkt über drei Steckdosen heraus und alles war überflutet. Erst mal Vorsicht wegen Strom, Strom abstellen - aber wo? Danach Wasser abstellen - aber wo? Na ja wir haben es dann doch hin bekommen. Diesmal war es nicht die Kälte sondern einfach ein altes Rohr. Mit dem Strom und Wasser hätte das aber auch gehörig schief gehen können.

Die Engelflügel hätten dann eine ganz andere Bedeutung bekommen.
   
Diese Karte ist mir heute wieder in die Hände geraten!

Da steckt so viel drin:

Adler = mein Lieblingstier

Vertrauen auf Gott  = ein Grundelement

neue Kraft

laufen und nicht müde werden

immer wieder

immer wieder neu!

13.02.2012  Arztbesuch und viel zu tun
Mein behandelnder Arzt war froh, dass ich mit dem Tod meiner Mutter halbwegs gut umgehen kann.

Viel zu tun habe ich mit dem schriftlichen Sachen. Das ist nicht immer einfach.

15.02.2012  . . . noch ein Engel
. . . wird mit heute zugemailt.
 

 

 

 

Ich kenne viele Menschen,

die einen Schutzengel um sich brauchen!

 

 

Geschafft! Das Wasser in dem zugefrorenen Abflussrohr ist getaut. Allerdings war dazu einiges an Einfallsreichtum notwendig.

16.02.2012  Eiszeit - und trotzdem raus gehen . . .
. . . eine gute Freundin hat das gemacht und diese Fotos geschossen!

    

    

    

Hurra - das zweite Buch (Kinderbuch für Katrin) ist nun auch fertig und zwei Exemplare gehen in den Druck! Ich hoffe es klappt bis zum Samstag!

17.02.2012  Fragen über Fragen
. . . bei der Ausbildung . . .                              . . . und spätere Möglichkeiten . . . 

  • Was ist Psychoanalyse nach Freud
  • Individualpsychologie
  • Analytische Psychologie nach Jung
  • Transaktionsanalyse
  • Katathym Imaginative Psychotherapie
  • Existenzanalyse Logotherapie
  • Gestalttherapie
  • Verhaltenstherapie
  • Focusing
  • . . .
  • und sonst noch einiges

Das war / wird weiter sehr interessant werden.

Im Laufe der Zeit wird sich einiges auch auf der Homepage zur Konfliktberatung wiederfinden.

18.02.2012  Nein - es geht nicht immer gut!
Immer wenn ich mir zu viel zumute ist Vorsicht angesagt. So verziehe ich mich heute mal wieder in die Sauna. Man könnte nun meinen, das ist immer Erholung. Stimmt leider nicht. Es gab schon Saunaaufenthalte an denen ich mich nicht erholt habe.

Diesmal habe ich viel Zeit und auch etwas zum lesen und etwas zum lernen mit dabei.

Vom Ergebnis her war es dieses mal gut!

19.02.2012  „Nicht die Dinge selbst,

sondern nur unsere Vorstellungen über die Dinge machen uns glücklich oder unglücklich.“
Epiktet (50-138), griech. Philosoph

Heute hat meine älteste Tochter Geburtstag. Viel Zeit ist vergangen, wenn ich die Briefe anschaue, die damals an den kleinen Elefanten geschrieben worden sind. Unglaublich! Wir hatten dann auch beide Tränen in den Augen.

 

  20.02.2012  Immer wieder anfangen
Ja so ist das - immer und immer wieder anfangen. Heute ist wieder so ein Tag. Zwei Wochen bin ich nun nicht mehr gelaufen. Das Knie und auch das kalte Wetter sprachen dagegen. Es hat also etwas nicht geklappt, so wie es geplant war. Ist das schlimm? Nein, das passiert jedem jeden Tag.

Ich fange also wieder an zu laufen.

Im Jahr 2005 habe ich im Krankenhaus ein neues Ziel gefunden. Ein weiteres Puzzleteil war ein Vormittag nach einer durchwachten Nacht. Damals entstand ein kleines Heft: "Ich beginne wieder zu sehen!"

Ein weiteres Heft entstand nach dem Jakobsweg mit dem Titel:

Ich fange an wieder zu laufen

Dieses Heft ist mir heute wieder in die Hände gekommen.

     

     

     

     

     

     

Vielleicht macht es ja Mut und auch Du / Sie fängst wieder an. Da die Schrift nicht zu lesen ist, füge ich es hier als pdf ein:

      

Querverweis: Beim Projekt sind einige Termine eingetragen.

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