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Depression und Laufen

 

Glückshormone kreisen lassen

 
 

 

Laufen hilft gegen Depressionen

Depressionen zählen mittlerweile zu den Volkskrankheiten. Der Körper setzt dabei bestimmte Hormone frei, die dafür sorgen, dass wir antriebslos werden. Der Weg aus einer Depression heraus ist steinig: lange Therapien und die Einnahme von Antidepressiva sollen dabei helfen, das innere Gleichgewicht wiederherzustellen.

Mittlerweile ist auch Laufen mehr und mehr zu einem Therapieinhalt geworden. Und das hat seinen Grund: Eine Studie der Duke University in North Carolina belegt, dass Sport bei Depressionen und Angstzuständen die Stimmung deutlich verbessern kann und sie schneller hebt als alle Medikamente. Weiterhin belegen Studien, dass Menschen, die ihre Depressionen mit Sport bekämpfen, eine niedrigere Rückfallquote haben als solche, die allein Medikamente verwenden.

Laufen setzt Endorphine frei

Doch auch wer nicht unter Depressionen leidet, kann selbstredend von den stimmungsaufhellenden Effekten des Laufens profitieren. Eine Langzeitstudie der Stanford University belegt, dass Ausdauersportler nicht nur gesünder und länger leben, sondern auch zufriedener sind als Nichtsportler. Dafür verantwortlich sind die Glückshormone, die während des Ausdauersports freigesetzt werden, etwa Dopamin, Serotonin und Endorphine.

Durch die Ausschüttung von Serotonin etwa fühlen wir uns zufrieden und ausgeglichen. Dopamin dagegen stimuliert das Belohnungszentrum im Gehirn. Endorphine auf der anderen Seite werden immer wieder mit dem Hochgefühl bei langen Ausdauereinheiten, dem so genannten "Runner's High", in Verbindung gebracht. Lange nur eine Vermutung, wurde diese These vor kurzem von Wissenschaftlern aus Bonn und Berlin eindeutig bestätigt.

         

Bei einer Depression

Die Bewegungen werden mühsam, langsam, kraftlos.
Die Glieder sind schwer "wie Blei".
Bewegungen kosten ebensoviel Anstrengung wie das Denken.

Paul Eugen Bleuler (1857 - 1939), Schweizer Professor für Psychiatrie

gemeinsam geht es besser

Körperliche Aktivität als antidepressive Unterstützungsmaßnahme

Im Frühjahr 2006 war nach dem Jakobsweg mit 900 km  in Spanien ein Stillstand eingetreten. So habe ich angefangen im SG- Stadion zu laufen.

Das Ziel war ein Marathon - irgendwann. Das hat aber nicht geklappt! Aber es wurden in den folgenden beiden Jahren einige Halbmarathons daraus.

Der vorbeugende und therapeutische Effekt körperlicher Aktivität in Form von Sport und sonstigen Bewegungsübungen gilt nicht nur für Herz- und Kreislauferkrankungen. Sporttreibende fühlen sich in der Regel nach ihrer Aktivität wohler, ruhiger, zugleich aber auch dynamischer. Die Stimmung ist gehoben, Erregungszustände lassen nach, Ärger, Kummer und Frustrationen gehen zurück. Ein Effekt, der für den gesunden und depressiven Menschen gleichermaßen zutrifft. Dieser Erfolg wird in vielen Kliniken zur Depressionsbehandlung inzwischen systematisch genutzt. So kommen zum Beispiel Morgengymnastik und Bewegungstherapie zur Anwendung.

Aus persönlichem Erleben weiß ich, Stimmung und Bewegung sind wechselseitig miteinander verwoben. Oft genug kommt dabei auch der Gedanke: "Wenn ich mich besser fühle, werde ich mich bewegen". Das sollte man nicht für sich gelten lassen. Gerade der umgekehrte Ansatz ist sinnvoll. Bewegen Sie sich mehr und Sie werden sich wohler fühlen.

Die 400 - Meter - Bahn hatte 2006 für mich den Nachteil, dass es eigentlich ziemlich langweilig war und andererseits den großen Vorteil, dass ich keinem Druck ausgesetzt war, da ich jederzeit nach 1, 3 oder 10 Runden aufhören konnte.     

Machen Sie einen Anfang - unabhängig ob mit oder ohne Depressionen.

   
   
     

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