Die Frage ist oft:
"Wo beginnt der Jakobsweg?" Ein Pilger wird immer gleich
antworten: "Vor der eigenen Haustüre!"
Der Jakobsweg für mich
beginnt im Mai in Spanien mit der Ankunft am Flughafen von
Asturias. Oviedo ist also nicht ganz richtig. Nach der
Landung geht es zur ersten Herberge. Diese ist in Aviles.
Von Aviles sind es
321 km bis nach Santiago de Compostela.
Der Küstenweg
Camino de la Costa / Camino del Norte – Der Küstenweg und
der nördliche Weg
Der Küstenweg Camino de la Costa beginnt an der
französisch-spanischen Grenze. Der Weg fängt bei Hendaya,
der Brücke „Puente De Santiago“ an. Hier ist der Jakobsweg
noch nicht so gut ausgebaut wie in Galicien. Man muss die
gelben Pfeile noch suchen, anstatt wie in Galicien nach
Monolithen mit der Jakobsmuschel und Kilometerangabe zu
pilgern.
Der Küstenweg durchquert die spanischen Regionen Baskenland,
Kantabrien, Asturien bis nach Galicien. Der
Camino de la Costa durchquert die Orte: Hendaye, San
Sebastián/Donostia, Zarautz, Deba, Marquina, Xemein, Gernika,
Bilbao, Portugalete, Onton, Castro Urdiales, Islares, Laredo,
Noja, Santander, Santillana del Mar, San Vicente de la
Barquera, Comillas, Unquera-Bustio, Llanes, San Esteban,
Ribadesella, Sebrayo, Vega de Sariego, Gijón, Avilés, Soto
de Luiña, Cadavedo, Luarca, La Caridad, Almuna-Luarca, Tapia
de Casariego.
Auf diesem Weg ist von San Vicente de la Barquera ein
Abstecher nach Potes, zum Kloster Santo Toribio de Liebena,
möglich. Hier wird als Reliquie der größte Teil des Kreuzes
Christi aufbewahrt. Dieses Kloster ist neben Jerusalem, Rom,
Santiago de Compostela und Le Puy einer der wenigen
Pilgerorte mit dem Privileg eines Heiligen Jahres. 2006 war
solch ein heiliges Jahr für Santo Toribio. Bemerkenswert auf
diesem Weg sind auch die alten präromanischen Bauwerke der
asturischen Romanik aus dem 9. Jahrhundert, die sich in der
Nähe von Oviedo befinden. Ab Oviedo ist es auch möglich, auf
dem Camino Primitivo weiter zu gehen (siehe dort).
Ab der Brücke in Ribadeo heißt der Küstenweg auch der
Camino del Norte. Weiter auf dem Weg liegen die
Ortschaften: Vilanova de Lourenzá, Ribadesella, Abadín,
Mondoñedo, Vilalba, Baamonde und Sobrado dos Monxes. In
Arzúa geht er in den französischen Weg nach Santiago de
Compostela über.
Der Ursprung dieses Pilgerweges über die
asturianisch-galicischen Küste nach Santiago de Compostela
geht auf die Entdeckung des Apostelgrabes um 820 zurück. Die
Wege des früheren Königreiches Asturien waren mit die
ersten, über die Pilger nach Santiago pilgerten. Bevor die
Monarchen im 11. und 12. Jahrhundert den Französischen Weg
als Hauptweg förderten, um die christlichen Königreiche des
Nordens zu verbinden, erfreute sich die Küstenstrecke einer
ähnlichen Beliebtheit wie die anderen „ursprünglichen“
Pilgerwege. Während der Reconquista verlor der Küstenweg
allmählich an Bedeutung.

Von machen lieben
Freunden und Bekannten weiß ich, dass sie schon gerne im
Mai mitgekommen wären. Das ist aber leider nicht möglich.
Diesen Weg möchte ich alleine machen.
Das hängt mit vielen
Dingen zusammen. Unter anderem auch mit einer erneuten
Neuausrichtung meines Lebens, aber auch weil ich es einfach
so möchte.
Der Reiz ist aber
schon auch die Gewissheit, den gleichen Weg mit einer Gruppe
im September / Oktober 2011 erneut zu machen.
Dass das alles nicht
soooooooo schwierig ist, kann den Informationen zum Weg
entnommen werden.
Weitere Informationen
finden Sie im Internet unter
www.jakobus-info.de.
Von dort habe ich die obigen Informationen zum Weg.
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Wie könnten
die Etappen aussehen? |
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El
Caridad - Tapia de Casariego |
Etappe
5 |
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Tapia
de Casariego - Ribadeo |
Etappe
6 |
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Baamonde
- Sobrado dos Monxes |
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Sobrado
dos Monxes - Arzua |
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Arzua
- Santa Irene / Abzweig Pedrouzo |
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Abzweig
Pedrouzo - Monte de Gozo |
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Monte de Gozo -
Santiago de Compostela |
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Meistens
kommt es aber anders! |
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