|

|
|
|
|
|
Jakobsweg |
Berichte + Fotos |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
 |
 |
|
|
|
|
Start der
Etappe von Winnenden - Endersbach |
Krankenhaus Winnenden im
Schlosspark |
|
|
|
|
 |
 |
|
|
|
|
|
Unterwegs auf dem Jakobsweg
(Auszugsweise aus dem Buch Zeitenwende übernommen)
Mit dem Pilgersegen am 31.10.2005 geht es auf den
Jakobsweg
Jede E t a p p e ist jemandem (Einzelperson oder
mehrere Personen) gewidmet manchmal umschrieben und nicht mit Namen genannt
das ist bewusst so gemacht! Vielen Dank!

Tag 1
für Nicole
Winnenden - Endersbach
Ich wurzle fest im Leben und wachse mit jeder Aufgabe. Ich stelle mich den
Herausforderungen des Lebens.
01.11.2005 Es geht los . . .
Nun ist es also soweit. Heute geht die große Reise los.
|
01.11.2005
Die
erste Etappe von Winnenden nach Endersbach brachte gleich den ersten
Regen |
Mitpilger |
|
|
|
mein Freund
Roland |
Mit der S-Bahn nach
Stuttgart
Begleitschutz
|
Mama +
Tanja |
Papa +
Ulrike |
|
|
|
manches liegt noch im dunkel
|
|
|
Nachtzug -
Ziel Paris
|
|
|
|

Tag 2 für Roland
Paris - Bayonne - St.- Jean- Pied- de- Pord - Untto
Ich habe alle Talente und Fähigkeiten, die ich zur
Bewältigung meiner Lebensaufgabe brauche.
02.11.2005 Zufälle
Im Zug nach Paris traf ich kurz vor Zielankunft eine Frau. Wir kamen ins
Gespräch. Ich erzählte vom Grund und meiner Pilgerschaft. Sie erzählte, dass
sie auch Depressionen hat.
|
02.11.2005
Paris -
Bayone St-Jean-Pied-de-Port -
Untto
|
Umsteigen |

Umzingelt ? |

Umkehren ? |
|
zu viel Gepäck ? |
Jetzt heißt es laufen
|

Upsala |

der letzte Zug ! |
|
Zielbahnhof
|
|
 |

. . . da fang ich doch gleich
an zu laufen!
|
|

. . .
und gleich bergauf . . .
|
|
|
|
|

|

wilde
Tiere
|

langsam wird es duster
|

werde müde
|
|
. . . endlich kommt Untto . . .
|
. . . meine erste Herberge . . .
|

. . . das erste Nachtlager . . .
|
In Untto bin ich total nass
geschwitzt angekommen und habe in der Nacht prima geschlafen.
|

Tag 3
für meinen Bruder Idris
Untto - Roncesvalles
Ich ordne alle meine Impulse in Richtung auf mein Lebensziel und bleibe
beharrlich.
03.11.2005 Das Tempo / Vater und Sohn
Nachdem ich gestern kaputt in der Herberge in Untto angekommen bin, war
ich total nass geschwitzt. Duschen und schlafen. Am morgen war manches noch
nass. Also hinten an den Rucksack. Auch die Unterhose.
|
03.11.2005
Untto - Roncesvalles
|
Früher
Vogel fängt den Wurm |

Ein
schöner Morgen |

|
|
Fast wie Pia |

|

Herrliche Aussicht
|

|
|
|
. . . da habe ich übernachtet |

|

|
|

. . . nur schön . . . |
|
|
Alain der Franzose
|
|

. . . da gibt es auch Schmetterlinge
|

.
. . und es sollte noch regnen!
|
|
|
|

oben |
|
erste Rast |
|

Nicht mehr weit ! |
|
Wegzeichen |
Jetzt geht es
abwärts |
|
|
|
|
Rutschgefahr |
Ziel in Sicht
|
|
links rein
geht's zur Herberge |
hinten links |
In Roncesvalles gab es den
Pilgersegen für die
Pilgerschaft |
|
Sehr schön ! |

Tag 4 für
Ali
Roncesvalles - Larrasoana
Ich gehe liebevoll und pfleglich mit mir, mit meinem
Körper und meinen Gefühlen um.
04.11.2005 International und Hammeretappe
Gestern gab es noch den Pilgersegen in Roncesvales. Beim Abendessen
bekamen wir Fisch und Pommes und Rotwein. Am Tisch saßen ein Paar aus
Frankreich und ein Amerikaner aus New York. Im Schlafraum 4 Franzosen,
Israeli, Australier, Maiorciner und ich aus Deutschland.
|
04.11.2005
Roncesvalles -
Larrasoana |

Richard + Martin
|
 |

Palaver |
|
 |

nix ist mit Bar |

|
 |
|

Zubiri 17 km = ca. 3 Stunden
|

|

. . . wieder Palaver . . .
"läuft auf spanisch"
|

|
|

. . . schmal und matschig . .
.
|

|

|

|
|

|

.
. . und jetzt nach links fallen lassen!
|

|

Wegzeichen
|
|

|

|

war wirklich so steil
|

ehrlich
|

Nur noch 7,5 km ! |

|

Nix da! Noch weiter!
|

|

Andenken an
einen Japaner |

|

Palaver Nummero 3
|

Schwimmen oder
außen rum? |

Freund Richard
|

|

|

|

|
Ich hatte Wege gezeichnet!
Ich sollte Wege bekommen!
! |

|

|

|

|

schöne Brücken
|

|
|
|
Ziel
Larrasoana
|
 |

Martin spricht die Sprache!
|

Geschafft! Aber
richtig!
|

Nachtlager
|

mit Wäscheleine
|

Tag 5
für alle die unter ihrer Maske leben
Larasoana - Uterga
Ich kann ruhig und gelassen bleiben, im sicheren Wissen,
dass alles seine Zeit hat.
05.11.2005 Pamplona / Überraschung
Heute frage ich mich welche Beziehung mein Rucksack mit der Erdanziehung
hat.

Tag 6 für die
Pia in Winnenden
Uterga - Estella
Ich weiß, dass mein
Körper seine eigene innere Weisheit hat, in der ich sicher aufgehoben bin.
06.11.2005 Wichtigkeiten
Ich fange an bei den Berichten den Tag dazu zu schreiben. Langsam geht
es uns so, dass wir nicht mehr wissen an welchem Tag wir unterwegs sind. Auf
dem Camino sind andere Dinge wichtig, ...

Tag 7
für alle die Depressionen nicht kennen
Estella - Sansol
Ich weiß, dass ich ein Teil des Ganzen bin. Ich spüre und genieße das Leben
mit allen Sinnen.
07.11.2005 Kerbe und Extrabericht
Jeden Abend mache ich eine Kerbe in meinen Pilgerstab. Jetzt sind es
schon sechs.
Extrabericht: „Hurra ich lebe!“
Hurra ich lebe sagt das Hirn.
...

Tag 8 für alle
Patienten mit Depressionen
Sansol - Navarette
Ich weiß um meine Stärken
und um meine Schwächen und lerne und akzeptiere, dass beide zu mir gehören.
08.11.2005 Piano und Abschied
Richard und ich beschließen das Ganze etwas ruhiger anzugehen. Jeden Tag
so 20 - 25 km. Dann werden wir Martin von Mallorca wohl nicht mehr wieder
sehen.

Tag 9
für meine Tochter Tanja
Navarette - Azofra
Ich lerne täglich besser, nur dann ja zu sagen, wenn ich
es auch meine. Ich ärgere mich nicht, sondern setze meinen Unmut konstruktiv
um.
09.11.2005 Kölner
Hab gestern doch noch etwas vergessen. Ich habe mit Richard die Adressen
und E-Mail getauscht, falls wir uns nicht mehr sehen (zur Sicherheit) und in
der Herberge war eine Pilgerin aus Japan.

Tag 10 für den
Schmetterling
Azofra - Belorado
Ich bin dankbar für das,
was ich habe und bin und mache das Beste daraus.
10.11.2005 Überlänge alleine - Donnerstag? ? ?
Jetzt muss ich doch erst einmal schauen welcher Tag heute ist! Gestern
überlegte ich noch, ob ich es wohl schaffen könnte den Camino bis Santiago
in einem Monat zu schaffen -

Tag 11 für
meine Eltern
Belorado - Atapuerca
Ich tue mir selbst Gutes und achte auf meine Bedürfnisse. Ich setze
Mitmenschen Grenzen und schütze mich selbst.
11.11.2005 Erneut eine lange Tour
Heute bin ich einmal vor Martin aufgewacht. Versuche es mal mit
Muskelentspannung. Bin noch etwas müde. Martin will heute nach Atapuerca.
Das sind 31 km.
Ein Interviewe auf dem Höhenweg
Frage: Sag mal, wie lange bist du nun schon unterwegs?
Antwort: Ich glaube. . .

Tag 12 für Herrn
Schuhmacher * Projekt Afrika *
Atapuerca - Hornillos
Ich vertraue darauf, dass
mir mit jeder neuen Aufgabe auch neue Kräfte zuwachsen.
12.11.2005 Zwei Verrückte / Burgos / Camino- Sex
Heute morgen bin ich alleine. Meine Füße sind noch müde. Da ist es noch
schwerer wenn man alleine ist aufzustehen.


|
|
|
|
|
|